Jetzt fehlt nur mehr Mister X. Über die Retzer Transferpolitik.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 27. November 2019 (02:18)

Retz-Trainer Robert Haas und „Seki“ Werner Mischling ließen nach dem 1. Landesliga-Herbstmeistertitel keine Zeit verstreichen und präsentierten die ersten beiden Neuen. Vor allem Haas wurde nämlich nicht müde zu predigen, dass der Kader nicht nur in der Breite, sondern auch in der Klasse verstärkt werden müsse. Er konnte nämlich – vor allem nach den beiden Verletzungen von Flor ian Anderle und Stefan Bräuer – im Herbst kaum Impulse mit seinen Ersatzspielern setzen. Das muss sich im kommenden Frühjahr unbedingt ändern.

Klar ist der SCR in seiner Bestbesetzung Titelkandidat, sollte aber ein (oder mehrere) Leistungsträger ausfallen, dann wird’s kritisch. Das war im Herbst schon so und ist auch im Frühjahr der Fall. Deshalb war die Verpflichtung von Friedrich Zandl und Nico Schiesser ein Schritt in die richtige Richtung. Zwei Spieler, die zwar keine „Kracher“ sind, aber auf jeden Fall die Qualität erhöhen.

Kommt jetzt noch ein Mister X, also ein Neuzugang der Marke Hochkaräter – idealerweise in der Offensive –, dann haben Haas und Co. ihre Hausaufgaben erledigt. Dafür gibt es zwar keine Eins mit Sternchen, aber zumindest ein solides Gut. Und damit noch eine bessere Basis für einen ähnlichen Erfolgslauf 2020.