Vorzeichen stehen so gut wie nie. Über die Handballer des UHC Hollabrunn.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 21. August 2019 (02:10)

Es wird wieder ernst für die Handball-Bundesligaherren des UHC Hollabrunn. Bereits in knapp zehn Tagen geht die neue Spielzeit los, die Latte für Trainer Ivica Belas und Co. liegt – nach den packenden Finalspielen in der Vorsaison – hoch. Die Vor zeichen, dass sich der große Traum vom HLA-Aufstieg erfüllt, stehen gut. Beim Weinviertel-Cup in Hollabrunn am Wochenende bekamen die Fans einen ersten Vorgeschmack, warum die neue Saison so erfolgreich wie die Alte werden kann.

Erstens ist die Mannschaft körperlich weiter als zum selben Zeitpunkt des Vorjahres. Zweitens ist die Breite im Kader dichter und die Qualität dadurch höher geworden. Kein Wunder, dass Belas von einem harten Konkurrenzkampf um die ersten sieben Leibchen spricht. Drittens gibt es heuer wohl keinen so großen Favoriten wie Bärnbach/Köflach, wenngleich die Hollabrunner die Steirer trotzdem bis zum Äußersten forderten. Und viertens scheint der UHC die ersten Früchte der Handballeuphorie im vergangenen Mai zu ernten.

Die Zahl der verkauften Dauerkarten stieg, das Interesse von Sponsoren ist größer geworden und auch das gesamte Umfeld ist noch enger zusammengerückt. Scheint so, als ob der UHC Hollabrunn nicht nur sportlich, sondern auch abseits mehr als nur bereit für die oberste Spielklasse ist.