Zusammenhalt ist jetzt gefragt. Über den Ausfall von UHC-Kapitän Anze Kljajic.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 23. Oktober 2019 (02:01)

Man könnte meinen, alles sei eitel Wonne beim UHC Hollabrunn: Nach der Hinrunde des Grunddurchgangs der Handball-Bundesliga lachen die Burschen von Coach Ivica Belas von der Tabellenspitze. Was viel wichtiger ist bzw. war: Auch die Leistungen stabilisieren sich seit ein paar Wochen. Bis jetzt der Verletzungsteufel zuschlug. Und zwar ordentlich.

Denn mit dem Ausfall von Spielmacher und Kapitän Anze Kljajic müssen die Bezirkshauptstädter einen schweren, wenn nicht sogar den schwer sten Ausfall ver kraften. Der Top-Legionär war als verlängerter Arm von Belas am Spielfeld in den letzten Partien einer der Gründe und Stabilisatoren für den Erfolgslauf des UHC. Ihn zu ersetzen, wird schwer, aber nicht unmöglich sein.

Wie das gehen soll? Erstens indem die Youngsters – rund um Patrick Prokop – endgültig ins kalte Wasser geworfen werden und Verantwortung übernehmen müssen. Zweitens müssen sich gerade jene Leistungsträger steigern, die im Schatten von Kljajic noch nicht bei 100 Prozent waren. Und drittens indem die Mannschaft selbst enger zu sammenrückt. Gerade im Sport wäre es nicht das erste Mal – und den Hollabrunnern zu wünschen –, dass man aus einer Krise sogar gestärkt hervorgeht.