Nur nicht auf die Bremse steigen. Christoph Reiterer über eine Botschaft an die Landeshauptfrau.

Von Christoph Reiterer. Erstellt am 12. Juli 2017 (05:17)

Der Bezirk Hollabrunn im Mittelpunkt, der Bezirk Gmünd als neue berufliche Heimat von Stefan Grusch als Nebenschauplatz: So lässt sich die feierliche Amtsübergabe von Grusch an Andreas Strobl geografisch beschreiben. In ihrer Festrede über das „prosperierende Wirtschaftsland“ und die Zufriedenheit der Bürger konzentrierte sich die Landeshauptfrau aber doch lieber auf beachtliche Niederösterreich-Zahlen, um dann festzustellen, dass Hollabrunn (und Gmünd) seit dem Fall des Eisernen Vorhangs stark aufgeholt hätten.

Aufgeholt, aber nicht eingeholt oder gar überholt. Ist kein Geheimnis. „Wos wiegt, des hot‘s“, sagt man bei uns. Wichtig ist, dass die Aufholjagd nicht ins Stocken gerät und so vergaß der abtrünnige BH-Chef nicht, der Landeschefin die Retz-Znaimer Bewerbung für die Landesausstellung 2021 noch einmal mit Nachdruck ans Herz zu legen. Für den Aufschwung der Region wäre ein Zuschlag evident. Dass die Entscheidung erst nach der Landtagswahl 2018 fallen wird, liegt auf der Hand. Davon dürfen sich die Retzer aber nicht beirren lassen. Wer bremst, verliert.