Das hat eine Signalwirkung. Peter Sonnenberg über die UHC-Vertragsverlängerungen.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 20. Februar 2019 (02:25)

Auch wenn der UHC Hollabrunn vergangenes Wochenende im Oberen Play-off der Handball-Bundesliga spielfrei war, setzte er mit den beiden Vertragsverlängerungen von Anze Kljajic und Alen Markovic ein Ausrufezeichen. Die beiden Legionäre werden auch in Zukunft in der Bezirkshauptstadt auflaufen.

UHC-Manager Gerhard Gedinger ist dafür bekannt, relativ früh die Weichen für die Zukunft zu stellen. Dass er diesmal schon kurz nach dem Ende des Grunddurchgangs die Katze aus dem Sack ließ und erste Nägel mit Köpfen machte, ist aber dennoch bemerkenswert. Vor allem, wenn man einen Blick auf die Arbeitspapiere von Kljajic und Markovic wirft: Diese gelten sowohl für die erste als auch zweite Liga.

Das ist damit aber gleichzeitig auch ein klares Signal an die restliche Mannschaft, dass die Hollabrunner schon heuer unbedingt ins Finale und, wenn alles passt, dieses auch gewinnen wollen! Und auch an die Konkurrenz, die gar nicht erst glauben soll, dass es die Hollabrunner nicht ernst meinen. Der Weg in die HLA führt 2019 nicht nur über den UHC, sondern vielleicht schaffen es Kljajic, Markovic und Co. ja sogar selbst, in Österreichs oberste Spielklasse aufzusteigen. Der erste Schritt dafür ist auf jeden Fall gemacht.