Das ist nicht in Stein gemeißelt. Peter Sonnenberg über das Weinviertler Handballderby

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 13. März 2019 (02:10)

Die Rangordnung ist wiederhergestellt – anders kann der klare Auswärtssieg des UHC Hollabrunn im Bundesliga-Play-off gegen die Union Korneuburg nicht bezeichnet werden. Nach zwei Derbys, wo die Giftpfeile auch tief flogen und das Spiel auf Messers Schneide stand, ließen die Hollabrunner diesmal nichts anbrennen. Und sorgten zur Halbzeit des Oberen Play-offs dafür, dass die Halbfinalpaarungen wohl einzementiert sind.

Bärnbach/Köflach steuert als souveräner Sieger dem Halbfinale entgegen und Korneuburg wird als Vierter, da die Fivers II für das Semifinale nicht spielberechtigt sind, wohl kaum mehr nach oben kommen. Bleibt also nur mehr ein Kampf um Rang zwei zwischen Hollabrunn und Bruck. Dabei geht es nicht nur um das Heimrecht in einem möglichen dritten Spiel, sondern auch um einen kleinen mentalen Vorteil in den Entscheidungsspielen.

Viel wichtiger aus Weinviertler Sicht ist aber, dass der UHC noch einmal unterstrich, weshalb er die Nummer eins in der Region ist. Auch wenn sich der Platzhirsch durchgesetzt hat: Respekt an die Korneuburger, welche Hollabrunn in dieser Saison nachdrücklich erinnerten, dass diese Rangordnung nicht auf ewig Bestand haben muss.