Die Chance ist größer denn je. Kevin Kada über die Chancen des UHC Hollabrunn in der neuen Saison.

Von Kevin Kada. Erstellt am 12. Juli 2017 (02:32)

Der UHC Hollabrunn setzt sich selbst als Ziel, in der neuen Saison den Finaleinzug zu schaffen. Nach drei Halbfinal-Auf tritten in Folge ist dieses Ziel wohl mehr als realistisch zu sehen. Das böse M-Wort will man jedoch nicht so wirklich in den Mund nehmen.

Klar ist, dass die Liga nicht unbedingt leichter wurde. Dominator Graz hat zwar den Aufstieg in die HLA geschafft, jetzt sind aber St. Pölten und Absteiger Leoben sicher die größten Favoriten auf den Titel. Eine mögliche Finalpaarung? Vielleicht. Die Chance, ins Finale zu kommen, ist für Hollabrunn allerdings größer denn je. Mit der klugen Transferpolitik hat sich der UHC in einem Zug nicht nur jünger, sondern auch schneller gemacht. Dadurch ist das Umschaltspiel der Hollabrunner wohl noch gefährlicher als in der Vorsaison.

Ein großes Fragezeichen bleibt jedoch – Stichwort Verletzungsteufel. Das Zeug zum Finale hatte Hollabrunn auch bereits in den letzten Jahren. Gerade in der Vorsaison sah man aber, was Ausfälle von Leistungsträgern wie Anze Kljajic mit diesem Team anstellen können. Doch diese Verletzungen hatten etwas Positives: Junge Spieler wie Tobias Auß und Andreas Dräger rückten ins Rampenlicht und lieferten eine bessere Leistung, als man sich hätte erwarten können.