Diesmal reichen die 62 Punkte für den Titel. Über den SC Retz und das bevorstehende Frühjahr.

Von Dominik Siml. Erstellt am 11. Dezember 2019 (02:19)

Alles wie immer in Retz – oder doch nicht? Die Weihnachtsfeier ging genauso besinnlich und mit den gleichen Fixpunkten – wie beispielsweise der Wahl zum Retzer Spieler der Hinrunde – wie in den vergangenen Jahren über die Bühne. Auch die Punkte-Ausbeute stimmt wieder, war sie ja schon in den letzten Spielzeiten zur Halbzeit gut.

Der Unterschied ist nur, dass sich die Weinstädter in diesem Jahr die Winterkrone aufsetzten, das gab’s nicht mal 2011/12, als man später Meister wurde und in die Regionalliga aufstieg. Bis März steht man jetzt also ganz oben in der Tabelle, kann jede Woche einen Blick darauf werfen und sich einen zusätzlichen Schub für das Frühjahr holen. Den sollen auch die neuen Akteure mitbringen – Trainer Robert Haas und die Verantwortlichen basteln an Verstärkungen in der Winterpause, die sollen alsbald präsentiert werden.

Eins ist klar: Eine Rekordsaison mit 72 Punkten, wie es jene von Stripfing im Vorjahr war, wird es dieses Mal nicht benötigen. Die 62 Punkte, mit denen Retz 2017/18 hinter Leobendorf und Stripfing Dritter wurde, könnten im Sommer 2020 schon für den Meistertitel in der Landesliga – und damit für den heiß ersehnten Aufstieg in Österreichs dritthöchste Spielklasse – reichen.