Jetzt werden die Weichen gestellt. Peter Sonnenberg über die Wullersdorfer Transferpolitik.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 09. Januar 2019 (02:14)

Gleich im Doppelpack schlugen die Wullersdorfer auf dem Transfermarkt zu, holten mit Manuel Führer und Danijel Matos zwei Spieler vom SV Spillern, die zu den besten Kickern der 1. Klasse Nordwest zählten. Aber weniger, um im Frühjahr noch einmal vorne anzugreifen, sondern mehr, um auch im Sommer wieder eine konkurrenz fähige Mannschaft in die neue Gebietsligasaison schicken zu können.

Ein kluger Schachzug der Vereinsverantwortlichen rund um Trainer Walter Pöltl und Obmann Markus Semmelmeyer. Denn so großartig sich der Aufsteiger im vergangenen Herbst präsentierte, so klar ist auch, dass die Schlüsselspieler des SKW nicht mehr die Jüngsten sind. Egal ob Tormann Szabolcs Sáfár, Abwehrchef Todor Yonov oder Sturmtank Martin Doubek – sie alle stehen haben das 40. Lebensjahr schon überschritten. Mit Platz acht und 19 Punkten haben sich die Wullersdorfer zwar noch nicht aller Abstiegssorgen entledigt, aber dieser Rang bietet eine gute Möglichkeit, einen sanften Umbruch einzuleiten.

Dabei geht es gar nicht darum, mit Gewalt eine Verjüngung durchzuführen, sondern Schritt für Schritt neue Spieler auf die neuralgischen Positionen zu setzen. Damit die Gebietsliga-Zukunft von Wullersdorf weiter gesichert ist.