Kontinuität als Erfolgsfaktor. Peter Sonnenberg über die Hollabrunner Handball-Bundes- ligaherren.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 01. August 2018 (02:44)

Die erste Trainingswoche liegt hinter den Bundesligahand ballern des UHC Hollabrunn und Neo-Coach Ivica Belas zeigte sich vom Zusammenhalt und von der Harmonie seiner Spieler begeistert. Das ist auch kein Wunder, denn UHC-Manager Gerhard Gedinger setzte in der Kaderzusammenstellung vor allem auf eines: Kontinuität.

Bis auf Tobias Auß blieben so gut wie alle Stammspieler oder Leistungsträger an Bord. Und auch auf der Habenseite gibt es nur zwei Neue. Damit hat man jetzt schon einen großen Vorteil gegenüber den (wahrschein lichen) Hauptkonkurrenten Bärnbach/Köflach und Bruck um einen möglichen HLA-Aufstieg.

Natürlich kann eingewandt werden, dass die Entscheidung darob erst im Frühjahr 2019 fällt und das Argument der Eingespieltheit dann nicht mehr schlagend ist – dennoch bleibt es ein wichtiger Faktor, der die Gesamtstärke eines Teams beeinflusst. Um auch dem (möglichen) Besuch des Verletzungsteufels ein Schnippchen zu schlagen, wurde der Kader mit U20-Spielern verbreitert.

All dies sollte jene Probleme aus der Welt schaffen, die in den letzten Jahren den HLA-Traum platzen ließen. Zumindest auf dem Papier haben die Hollabrunner aus ihren Fehlern gelernt.