Streuen im Winter …

Erstellt am 25. Jänner 2023 | 05:48
Lesezeit: 2 Min
über ein Flüchtlingsgerücht in Hollabrunn

Während sich Bürgerliste-Stadtrat Wolfgang Scharinger rühmt, sich als Einziger einzusetzen, dass keine unerwünschten Flüchtlinge im leeren Caritas-Haus einquartiert werden, hat sich dieser Tage das Gerücht verbreitet, dass eine Flut junger afghanischer Emigranten in der Stadt einziehen wird.

Der ÖVP-Bürgermeister wurde ebenso damit konfrontiert wie FPÖ-Gemeinderat Michael Sommer, der gar 40 Anrufe besorgter Eltern zählte, die teilweise aus Angst um ihre Töchter geweint hätten.

Der Caritas wirft er gleichzeitig Profitgier vor, da das Haus für Flüchtlinge mit Behinderung angepriesen wird und es für diese mehr Geld gibt. Kommen also junge behinderte afghanische Staatsbürger?

Tatsache ist, dass die Caritas derzeit kein Projekt in Hollabrunn in der Pipeline hat. Und dass derartige Gerüchte rein zufällig kurz vor der Landtagswahl gestreut werden, muss man auch nicht glauben.