Viel Zeit zum Nachdenken

über einen drohenden personellen Aderlass

Erstellt am 12. Januar 2022 | 05:40
Lesezeit: 1 Min

Weniger Termine, weniger Verpflichtungen. Mehr Zeit für Freizeitaktivitäten und persönliche Vorlieben. Eine angenehme Nebenerscheinung der unangenehmen Corona-Situation.

Hollabrunns Bezirksjägermeister ist längst nicht der Einzige, der das feststellt. Doch das sollte an die Kehrseite der Medaille erinnern: Während es Initiativen gegen Corona-bedingten Mitgliederschwund in Vereinen gibt, wird wenig darüber gesprochen, wie man die Funktionäre bei Laune hält. Diejenigen, die erst dafür sorgen, dass es überhaupt ein Vereinsleben gibt. Zumeist für einen warmen Händedruck. Aus Idealismus.

Warum man sich das bei immer mühsamer werdenden Rahmenbedingungen überhaupt antut? Corona bietet mehr Zeit denn je, darüber nachzudenken. Da werden manche Vereine oder Ortsorganisationen auf der Strecke bleiben. Der personelle Aderlass hat in Wahrheit schon begonnen.