Wo ein Wille ist, da ist ein Weg. Über Triathlet Julian Sponner.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 31. Juli 2019 (02:02)

Wahnsinn, einfach nur Wahnsinn! Im Sommer 2017 konnte der Hadreser Triathlet Julian Sponner aufgrund einer Auto immunerkrankung nicht laufen, zwei Jahre später nahm er am Ironman Austria teil – und finishte souverän. Der 20-Jähr ige zeigte einmal mehr, was für eine Kraft der Sport hat und dass es keine Ausrede gibt, nicht damit zu beginnen.

Alles, was Sponner brauchte, war ein Ziel, Zeit- und Selbstmanagement, Ausdauer sowie Durchhaltevermögen. Klingt einfach, war es aber nicht: Auf dem Weg zum Ruhm gab es genug Hindernisse. Doch mit jedem Kilometer in den Laufschuhen, jedem Meter auf dem Rad oder jeder Bahn im Wasser wuchsen sein Selbstvertrauen und der Glaube an die eigene Stärke. Anders ausgedrückt: Der Sport war die beste Therapie.

Auch wenn viele Ärzte damals nicht glaubten, dass Sponner jemals wieder einen Triathlon in Angriff nehmen würde, schaffte er es ins Ziel. Damit ist Sponner ein viel besseres Vorbild als die Spitzenprofis im Ausdauerbereich – nicht nur wegen der ewigen Dopingproblematik. Er ist der Lebenswelt der Hobbysportler viel näher und dient als bestes Beispiel, dass es nie zu spät ist, mit dem Sport anzufangen. Es muss ja nicht gleich der Ironman Austria sein.