Ziersdorf

Erstellt am 26. Dezember 2016, 10:14

von APA Red

Musikalische "Abendsterne" eröffnen Saison. Ein dichtes Jahresprogramm für 2017 kündigt das Konzerthaus Weinviertel in Ziersdorf an.

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Den Auftakt im traditionsreichen Jugendstilsaal macht am 13. Jänner die Academia Allegro Vivo unter Bijan Khadem-Missagh mit dem beliebten Neujahrskonzert, das diesmal, von Mozarts Divertimenti bis Rossinis Streichersonaten, unter dem Motto "Abendsterne" steht.

Zu den weiteren Highlights des Veranstaltungsjahres zählen ein Auftritt der legendären A-Cappella-Gruppe "Flying Pickets" (17. Februar), ein Recital des Pianisten Roland Batik (3. März), eine Hommage von Tini Kainrath an Burt Bacharach (10. März), ein Konzert mit Alexander Goebel & Band (21. April) und ein Abend mit dem Saxofonquartett "Phoen" im Rahmen des Viertelfestivals NÖ (12. Mai).

Ein maßgeschneidertes Angebot

Einen Tribut an Miles Davis entrichtet das Ensemble Jazz@at (6. Oktober), die sieben "Federspiel"-Musiker sind am 20. Oktober zu Gast, und Werner Auer begibt sich in Austropop-Gefilde (24. und 25. November). Für Kindergärten, Volksschulen, Neue Mittelschulen sowie Gymnasien wurde ein für die jeweilige Altersgruppe maßgeschneidertes Angebot zusammengestellt.

Die Bühne Weinviertel präsentiert diesmal eine Dramatisierung des Coelho-Bestsellers "Veronika beschließt zu sterben" (Premiere: 25. März, weitere Aufführungen bis 8. April). Ödön Racz und das Wiener Kammerorchester gastieren am 19. Mai in memoriam Ludwig Streicher, 2003 verstorbener Solo-Kontrabassist der Wiener Philharmoniker, Ehrenbürger von Ziersdorf und Namensgeber des Saals. Für kabarettistische Unterhaltung sorgen Oliver Baier (5. Mai), Gebrüder Moped (23. Juni), Gery Seidl (22. September), Dornrosen (29. September), Klaus Eckel (13. Oktober, Sitzplätze bereits jetzt ausverkauft!), Lukas Resetarits (17. und 18. November) und Heinz Marecek (15. Dezember).

Ein Veranstaltungs- und Kulturzentrum

Das Konzerthaus Weinviertel, in der Monarchie vom Gastwirt Fröhlich erbaut und als "schönster Ballsaal zwischen Wien und Prag" gerühmt, verkam in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zum Wein- und Kistenlager. Nach erfolgter Generalsanierung wurde der Saal 2005 wiedereröffnet und fungiert seither als Veranstaltungs- und Kulturzentrum.