Retz2021: Konzept bis Juni. Verein legt in den nächsten Monaten fest, was in Retz und Znojmo für eine Landesausstellung geboten werden soll.

Erstellt am 29. Januar 2017 (05:21)
Hermann Neubauer
Landesausstellung thematisiert (v.l.): Zuzana Pastrnáková, Jaroslav Chaloupecký, Eva-Maria Himmelbauer, Manfred Nigl, Alfred Kliegl, Alfred Schuster, Jan Grois, Helmut Bergmann, Pavel Trulík, Günther Hofer, Stefan Grusch, Christine Raab und Manfred Marihart. Foto: Hermann Neubauer

Der Verein „Retz2021“ traf sich gleich zu Beginn des neuen Jahres mit den tschechischen Partnern im Rathaus: Die Vertreter tauschten sich über den jeweils aktuellen Stand aus.

„Unser Ziel ist es, dem Wunsch des Landeshauptmanns zu entsprechen und diesem bis spätestens Ende Juni ein Grobkonzept vorzulegen“, erklärt Bezirkshauptmann Stefan Grusch. Das soll mithilfe der Arbeitsgruppen umgesetzt werden, die konkrete Ideen sammeln und formulieren. Zudem ist eine weitere Informationsveranstaltung für die Bevölkerung geplant.

Diese soll informiert werden, wie weit die Bemühungen vorangeschritten sind. Im Zuge der Bewerbung habe auch die Aufarbeitung der gemeinsamen Geschichte durch Historiker diesseits und jenseits der Grenze höchste Priorität.

Die gemeinsame Kandidatur für die NÖ Landesausstellung 2021 ist ein Projekt, das von beiden Seiten viel Engagement erfordert. Die Ausrichtung sieht man allerdings als große Chance für die Region Retzer & Znaimer Land.

Wichtig sind unter anderem die Ausstellungsorte: In Znaim ist die Nutzung des Brauerei-Geländes und der Burg angedacht; in Retz der Schüttkasten und das Gelände rund um die Stadtpfarrkirche und die Volksschule. Begleitprojekte der Gemeinden und Initiativen für die gesamte Region, die beispielsweise das Thema „Genuss“ mit einschließen, sollen initiiert werden. Infos über Projektidee und Aktuelles: retzznojmo2021.eu!