Hollabrunner "Bierbeisl": Eine Würdigung, viele Eltern. Hollabrunner Bierbeisl ist als noch sehr junger Teil der Bühnenwirtshäuser ausgezeichnet worden.

Von Christian Pfeiffer. Erstellt am 06. Februar 2020 (05:57)
Vorstand der Bühne 8 - der Verein zum Bühnenwirtshaus HollabrunnerBierbeisl: Thomas Krutiak, Martina Schreiber, Gerhard Brückner undObmann Matthias Wunsch.
privat

„Mit ihrem Engagement sichern die Bühnenwirtshäuser ein vielfältiges Kulturangebot in der Region.“ So würdigte die Maecenas-Jury bei ihrer Verleihung des Anerkennungspreises die Gewinner. Seit einem Jahr ist auch das Team um Gerhard Brückners „Bierbeisl“ Teil dieser Bühnenwirtshäuser.

Anlass genug, Bilanz zu ziehen, die Wertigkeit derartiger Preise zu beleuchten und einen Ausblick in die Zukunft zu wagen. Gleich zu Beginn verrät Brückner, dass sein persönliches Highlight des ersten Jahres das zweitägige Sommerfest mit einigen Top-Bands war.

NÖN: Was bedeutet Ihnen der Maecenas-Anerkennungspreis?

Gerhard Brückner: Wir haben ja gerade mal kurz in die Bühnenwitshauskultur hineingeschnuppert, aber es ist ein gutes Gefühl, dass die Arbeit der Bühnenwirtshäuser gewürdigt wird und dass wir jetzt auch dazugehören.

Wie lässt sich das erste Jahr als Bühnenwirtshaus bilanzieren?

Brückner: Ein Jahr Bühnenwirtshaus ... die Zeit ist wie im Flug vergangen. Wir haben ein wirklich tolles und umfangreiches Programm auf die Beine gestellt und außer einer witterungsbedingt nötigen Absage beziehungsweise Umbesetzung auch alles durchziehen können. Wir erhoffen uns natürlich durch die Bewerbung über die Grenzen Hollabrunns hinaus und aufgrund der Zugehörigkeit zu den Bühnenwirtshäusern einen höheren Bekanntheitsgrad. Natürlich ist es unser musikbegeistertes, tolles Stammpublikum, das die Vielfalt und Qualität der Konzerte zu schätzen weiß. Vereinzelt verirrt sich auch der eine oder die andere „Fremde“ zu uns.

Nächstes Highlight im Bühnenwirtshaus Bierbeisl: „Die Wödmasta“.
NOEN

Würden Sie sich wieder dafür entscheiden, Bühnenwirtshaus zu werden?

Brückner: Wir sind ein Bühnenwirtshaus und wir bleiben es. Ich denke, es bedarf einer Zeit der Einarbeitung, bis man auch den Lohn der Arbeit erfährt, und so wollen wir diesen Weg weitergehen und sind stolz drauf, dieser Kultur anzugehören. Wir haben schon wieder einige Highlights geplant und hoffen auf regen Besuch und Unterstützung von nah und fern.

Was ist das nächste Highlight?

Brückner: Am Samstag, 22. Februar, sind „Die Wödmasta“ bei uns zu Gast. Hinter dem Projekt stecken zwei Fixsterne der heimischen Musikszene, Roland Vogl und Dietmar Baumgartner. Ersterer spielt Gitarre in der Band von Wolfgang Ambros, Letzterer würgt das Stromruder bei Alkbottle. Beste Unterhaltung ist bei den beiden garantiert.