Fit für die Erste Hilfe. Volksschüler und Lehrkräfte können Hilfsmaßnahmen setzen und mit dem Defibrillator umgehen. Das wurde gewürdigt.

Erstellt am 25. Juni 2017 (05:56)
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Erste Hilfe ist kein Fremdwort für (hinten, v.l.): Pflichtschulinspektor Josef Fürst, Leiterin Barbara Ptacek, Klassenlehrerin Claudia Grünberger-Schölm, Bürgermeister Herbert Goldinger und die Schüler (v.l.) Valentino Djordjevic, Daniel Muckenhuber, Janine Rabl, Alexandra Posch, Lara Egelwolf und Leon Bernsteiner.

Die Privatvolksschule (PVS) Mailberg nahm neben 24 anderen Bildungseinrichtungen – davon sechs Volksschulen – beim Projekt „Erste Hilfe fit“ teil. Sie zählt damit als Pilotschule und erhielt eine Auszeichnung dafür.

Erste-Hilfe-Schulung für Kinder und Lehrkräfte 

Beim Projekt ging es darum, die Kinder und Lehrkräfte für die Erste Hilfe fit zu machen. Ihnen soll bewusst werden, dass oft einfache Maßnahmen lebensrettend sein können.

Alle Lehrerinnen, die an der PVS unterrichten, haben nun eine Erste-Hilfe-Ausbildung absolviert. Um auch die Schüler mit dieser Thematik vertraut zu machen, hielten Vera und Anton Schwarz eine Erste-Hilfe-Schulung für die Jugend ab. Sie sind für die Rotkreuz-Ortsstelle Haugsdorf tätig.

Wissen wurde in Praxis umgesetzt

Der örtliche Defibrillator wurde gemeinsam besichtigt und in einem zweistündigen Kurs erfuhren die Kids, wie sie mit dem Gerät notfalls umgehen können. Dabei durften sie den Defi selbst ausprobieren. „Alle, auch die Jüngsten, konnten sehr gut damit umgehen“, freut sich PVS-Leiterin Barbara Ptacek. Um das Gelernte zu festigen, bereiteten die Eltern bei einem Wandertag verschiedene Stationen vor, um das Wissen in der Praxis umsetzen zu können.

Für Interessierte wurde in der Schule ein Sicherheitscorner mit Informationsmaterialien hergerichtet. Das alles wurde mit der Auszeichnung als „Erste Hilfe fit“-Schule gewürdigt. „Wir sind alle stolz darauf“, freut sich Ptacek mit ihren Lehrerinnen, den Kindern und Bürgermeister Herbert Goldinger.