Größte Opal-Schau Österreichs. Die Amethyst Welt Massai lädt ab 3. März unter dem Titel „Opale – Das Edelste Feuer der Welt“ zu ihrer bisher spektakulärsten Sonderausstellung.

Erstellt am 19. Februar 2018 (08:37)

Die faszinierendsten Opale aus aller Welt werden dabei präsentiert, darunter der weltweit größte je gefundene Boulder-Opal, der zum ersten Mal überhaupt öffentlich gezeigt. Die neue Besucher-Attraktion ist bis Ende des Jahres im Edelsteinhaus der Amethyst Welt zu erleben.

Vom roten Sand Australiens bis zum Feuer Mexikos präsentiert die Ausstellung 313 atemberaubende Edelopale. 42 Kilogramm wiegt der größte Boulder-Opal der Welt. „Ich bin überzeugt, mit dieser außergewöhnlichen neuen Schau, die alle Varietäten von Edelopalen umfassen, den richtigen Schritt für die Zukunft zu setzen“, sagt Josef Piller, Geschäftsführer der zuletzt in wirtschaftliche Turbulenzen geratenen Amethyst Welt (die NÖN berichtete). „Diese einzigartigen Naturerscheinungen bekommt man vielleicht nur einmal im Leben zu sehen“, betont Piller.

„Stein der Tausend Lichter“

Opale sind bekannt als die Edelsteine mit dem bunt aufblitzenden Farbspiel. Wie bei einem Kaleidoskop nehmen sie, je nach Blickwinkel, ein unterschiedliches Aussehen an. Der Grund für diesen Effekt sind mikroskopisch kleine Kugeln des Minerals Cristobalit, die in die Kieselelmasse eingelagert sind. Durch Reflexionen und Interferenzen des Lichts bewirken sie das typische „Opalisieren“.

Legenden der australischen Aborigines zufolge entstammen die Farben des Opals dem Regenbogen, der genau an jener Stelle die Erde berührt habe. Deshalb wird der Opal auch „Geschenk vom Himmel“ oder „Stein der Tausend Lichter“ genannt. In der griechischen Mythologie gelten Opale als die Freudentränen des Göttervaters Zeus. Von den Beduinen der Sahara stammt die Bezeichnung „Gewitterstein“. Diesem Mythos zufolge sei im Opal ein Gewitter eingeschlossen worden und versteinert vom Himmel gefallen.

„Opal sucht sich seinen Finder selbst“

Knapp 95 Prozent des Weltvorkommens an Opalen stammt aus Australien. Bedeutendste Fundstelle ist Coober Pedy im Süden des Kontinents. Aufgrund ihrer Seltenheit werden die außergewöhnlichen Edelsteine in mühevoller Kleinarbeit abgebaut. Da das Finden eines Opals mehr oder weniger als Glückssache gilt und mit viel Ausdauer verbunden ist, herrscht unter Schürfern das Sprichwort: „Der Opal sucht sich seinen Finder selbst.“