Zu viel Geld fürs Personal? NEOS wollten beraten

Erstellt am 03. Juli 2022 | 05:19
Lesezeit: 2 Min
440_0008_8403658_hol12_24_vojtisek_stuntner_ulrike_t2237.jpg
„Wettbewerb bei Vor-rückungen“, ortet Ulrike Vojtisek-Stuntner (NEOS).
Foto: Archiv
Maissauer Bürgermeister Josef Klepp (ÖVP) zu NEOS-Antrag: „Gemeindemitarbeiter werden bestimmt nicht überbezahlt.“
Werbung

Einen Dringlichkeitsantrag wollte NEOS-Mandatarin Ulrike Vojtisek-Stuntner auf die Tagesordnung der jüngsten Maissauer Gemeinderatssitzung bringen. Doch sie ist damit abgeblitzt.

„Seit dem letzten Neuzugang im Gemeindeamt ist es zu einem Wettbewerb bei Vorrückungsansuchen gekommen“, sagte Vojtisek-Stuntner. Aktuell beziehe sich ein weiterer Bediensteter auf eine außerordentliche Vorrückung um drei Entlohnungsstufen, „mit der Begründung, dass diese von seinem unmittelbaren Kollegenkreis bereits nach wenigen Dienstjahren beantragt und großteils bewilligt wurde“.

Weil die Personalkosten der Gemeinde der größte Posten im Budget sind, sollte nach Ansicht der NEOS-Gemeinderätin darüber beraten werden. Auch über die Anschaffung und Bezahlung von teurem technischen Equipment für die private oder gewerbliche Nutzung, wie Handys oder Laptops fürs Homeoffice, durch die Gemeinde wollte sie diskutieren. Die Dringlichkeit des Antrags wurde jedoch abgelehnt. Behandelt worden wäre er ohnedies in einer nicht öffentlichen Sitzung.

Gegenüber der NÖN erklärte ÖVP-Bürgermeister Josef Klepp, dass die engagierten Mitarbeiter des Gemeindeamtes allemal ihr Geld wert seien. „Außerdem wird die Gemeindegebarung ständig überprüft. Zu Überbezahlung von Mitarbeitern kann es also gar nicht kommen“, betonte der Gemeindechef.

Werbung