Wullersdorf

Erstellt am 09. Januar 2019, 05:24

von Sandra Frank

Gemeinde und Ärztin: „Sind auf einem sehr guten Weg“. Nur noch „zwei kleine Punkte“ stehen zwischen einer Einigung zwischen der Gemeinde Wullersdorf und Ärztin Edith Lackner.

Nach der Praxiseröffnung waren die Fronten zwischen Edith Lackner und Richard Hogl ver-härtet. Jetzt stehen die Zeichen aufVersöhnung.  |  Archiv/Frank

Bürgermeister Richard Hogl und Ärztin Edith Lackner waren sich uneins, was den Mietvertrag und diverse Zahlungen betrifft. Wie berichtet (siehe hier und unten), trat die Medizinerin die Nachfolge von Gemeindearzt Josef Glasl an, eröffnete im Juli ihre Praxis, welche von der Gemeinde für 180.000 Euro auf den neuesten Stand gebracht wurde.

Inhaltlich „totale Annäherung von Gemeinde“

„Die Situation ist positiv“, sagt Lackners Anwalt, Dieter Berthold, am Montag auf NÖN-Nachfrage. Mittlerweile habe es ein gemeinsames Gespräch gegeben. „Wir sind den Mietvertrag noch einmal Punkt für Punkt durchgegangen“, erzählt der Jurist, dass es „inhaltlich eine totale Annäherung von der Gemeinde“ gegeben habe.

Lediglich zwei kleine Punkte müssten noch ausdiskutiert werden. „Randerscheinungen, die eigentlich nichts mit dem Mietvertrag zu tun haben.“ Etwa der Betrag von 1.600 Euro für Arbeiten, die von Gemeindearbeitern verrichtet wurden.

Auch Richard Hogl, der die Kosten von der Medizinerin einklagen wollte, ist positiv gestimmt: „Wir sind auf einem sehr, sehr guten Weg.“ Die Verhandlung, die am 7. Jänner – ohne Hogl und Lackner – stattfinden sollte, wurde auf Anfang Februar vertagt.

Doch Hogl wie auch Berthold zweifeln daran, dass es zu einem neuerlichen Termin vor Gericht kommen werde. „Ich würde es als sehr seltsam empfinden, wenn wir uns bei diesen beiden Punkten nicht einig werden können“, ist Lackners Jurist zuversichtlich, dass bis zum Verhandlungstermin auch die letzten Streitpunkte der Parteien aus dem Weg geräumt werden können.