Abschied von Vater und Sohn. „So etwas kann man nicht so schnell verdauen“, spricht Bürgermeister Gottfried Pompe von der Stimmung in seiner Gemeinde Nappersdorf-Kammersdorf.

Von Sandra Frank. Erstellt am 16. Februar 2018 (14:10)
Sandra Frank

Morgen, Samstag, ist das Begräbnis von Roman Pohl und dessen neunjährigen Sohn Wolfgang. Die beiden waren bei einem tragischen Autounfall Anfang Februar bei Weng im Gesäuse (Steiermark) ums Leben gekommen. Die Mutter, die den Wagen lenkte, wurde beim Unfall verletzt, konnte das Krankenhaus aber bald wieder verlassen.

„Es werden sicher viele Arbeitskollegen kommen“, ist Pompe auf ein großes Begräbnis vorbereitet. Der ÖBB-Bedienstete war nicht nur bei seinen Kollegen beliebt. „Er hat sich relativ rasch bei uns integriert“, erinnert sich Pompe an den geselligen Mann, der mit seiner Familie vor etwas mehr als einem Jahr nach Nappersdorf gezogen war.

Der Bursche hatte in der Volksschule ebenfalls viele Freunde, dort war ein Psychologe im Einsatz, der das furchtbare Ereignis mit den Kindern aufarbeitete.

Vater und Sohn werden am 17. Februar um 10 Uhr am Nappersdorfer Friedhof bestattet. Die Familie bittet von Beileidsbezeugungen am Grab Abstand zu nehmen.

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