Unkompliziert Strom tauschen. Die Nappersdorfer eFriends beeindruckten die Abgeordneten der Grünen.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 31. Juli 2021 (04:37)
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Landtagsabgeordneter Georg Ecker und Nationalratsabgeordnete Elisabeth Götze (v.l.) besuchten während ihrer „InNÖvation-Tour“ die eFriends in Nappersdorf, wo Geschäftsführer Matthias Katt und Co-Gründerin Klara
Dimmel ihr Konzept der Energiegemeinschaft erklärten.  
Die Grünen

Landtagsabgeordneter Georg Ecker und Nationalratsabgeordnete Elisabeth Götze besuchen im Rahmen ihrer „InNÖvation-Tour“ innovative Unternehmen. Eines davon ist in Eckers Heimatbezirk zu finden: die eFriends in Nappersdorf.

„Die eFriends haben Energiegemeinschaften schon lang vor dem jetzt beschlossenen Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz ermöglicht“, weiß Ecker. Für ihn ist klar: Die Gemeinden im Bezirk sind gefordert, das Konzept des Energie-Tauschens umzusetzen. „Die eFriends bieten schon jetzt die nötige Infrastruktur dafür, wie das Beispiel Hardegg zeigt.“

Überschüssiger Strom kann unkompliziert unter den Kunden der eFriends bezogen werden. Der Strom-Marktplatz macht es möglich, dass man selbst entscheiden kann, woher man seinen Strom bezieht bzw. was damit passiert.

„Ich bin begeistert vom visionären Unternehmensgeist im Land, den innovativen Lösungen, die sie bieten“, sagt Götze, die Sprecherin für Innovation ist. Besonders in der Anfangsphase müsse man Unternehmen unterstützen und passende Rahmenbedingungen schaffen. „Das Konzept der eFriends ist vorbildhaft für die neuen Energiegemeinschaften des Erneuerbaren-Ausbau-Gesetzes“, lobt die Abgeordnete. Das Nappersdorfer Unternehmen würde bereits seit vier Jahren vormachen, wie alle bei der Energiewende mitmachen können. „Auch ich überlege mir nun, eFriend zu werden.“

Lokale Arbeitsplätze durch Innovationen

Ziel dieser Grünen-Wirtschaftstour durchs Land ist, die vielen engagierten Betriebe vor den Vorhang zu holen. Gerade in der Pandemie brauche die Wirtschaft mit ihrer regionalen Wertschöpfung politische Unterstützung und Vernetzung mit den Entscheidungsträgern. „Mit ihren Bemühungen, lokale Arbeitsplätze zu schaffen und zu erhalten, leisten zahlreiche Betriebe auch einen Beitrag gegen die Klimakrise und stellen sich den Herausforderungen der Zukunft“, meint Ecker.