Naschgarten wurde ausgezeichnet

Der Dorferneuerungsverein und die Volksschule Breitenwaida haben Grund zur Freude: Ihr Gemeinschaftsprojekt, ein 240 Quadratmeter großer Naschgarten, erhält die „Natur im Garten“-Plakette.

Erstellt am 13. November 2020 | 10:28
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Stolz auf die erste Plakette für den Breitenwaidinger Naschgarten: Ralf und Roman Eckhardt (Elternverein), Volksschul-Direktorin Andrea Schlager, Bürgermeister Alfred Babinsky, Dorferneuerungsvereinsobmann Peter Tauschitz, Ortsvorsteher Thomas Saliger-Seidl, Martina Liehl-Rainer (Regionalberaterin Natur im Garten) und Julia Unfried.
Foto: Stadtgemeinde Hollabrunn

Er seit diesem Herbst gibt es den Naschgarten in Breitenwaida. Dieser ist neben der Raiffeisenbank zu finden. Angelegt wurde er in einem Gemeinschaftsprojekt des Dorferneuerungsvereins und der Volksschule Breitenwaida. Die erste Auszeichnung ist bereits in der Tasche: er erhält die  „Natur im Garten“-Plakette.

Zum Mitmachen, Ernten und Genießen sind alle Dorfbewohner eingeladen. Bürgermeister Alfred Babinsky ist stolz auf diese Initiative:  „Das gemeinsame Garteln leistet einen wichtigen sozialen und kommunikativen Beitrag in der Gemeinde. Überdies wird dadurch ein weiterer Teil des öffentlichen Grünraums ökologisch gepflegt.“

Feige, Indianerbanane und Apfelbeere im Naschgarten

Der Gemeinschaftsgarten geht auf die Initiative des Dorferneuerungsvereins zurück, den Obmann Peter Tauschitz anführt. Die Idee kam von den Breitenwaidingern selbst. So Entstand auf 240 Quadratmetern ein klimaresistenter Garten mit dem Fokus auf Biodiversität und Regionalität. „Neben regional typischen Pflanzen wurden auch für unsere Klimazonen bisher weniger bedeutende Pflanzen wie Feige, Indianerbanane oder Apfelbeere gepflanzt“, verrät Tauschitz. Die Info-Tafeln  im Garten geben Auskunft über die Pflanzen und die Verwendung der Früchte. 

„Gemeinschaftsgärten erfüllen eine Vielzahl an wertvollen Funktionen für die Gesellschaft. Neben der Förderung der Gemeinschaft, der geteilten Liebe zur Natur sind diese Gärten ein Treffpunkt der Kommunikation und des Wissenstransfers“, betont auch  Martina Liehl-Rainer, „Natur im Garten“ Beraterin für das Weinviertel.

Der Naschgarten in Breitenwaida zählt nun zu über 80 weiteren Gemeinschaftsgärten, die die  „Natur im Garten“-Plakette erhalten haben.