Naturschätze im Bezirk Hollabrunn im Fokus. „Wir möchten über die Schönheit und Einzigartigkeit der Trockenrasen informieren und sie für die Menschen erlebbar machen, denn erhalten können wir diese wertvollen Naturschätze nur gemeinsam“, erzählt Irene Glatzle, Projektleiterin des Naturschutzbundes NÖ, weshalb die Organisation einen eigens konzipierten Folder für die Trockenrasen des Weinviertels herausgebracht hat.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 26. Januar 2020 (06:14)
Am Galgenberg bei Oberstinkenbrunn ist einer der selten gewordenen Trockenrasen im Weinviertel zu bewundern.
Margit Gross

Fünf „Weinviertler Blumenberge“ erheben sich von Altenmarkt im Thale im Süden des Bezirks bis nach Oberstinkenbrunn im Norden: der Latschenberg nördlich von Altenmarkt, der Geißberg nördlich von Eggendorf im Thale, der Bockstallberg zwischen Haslach und Kleinsierndorf, der Dernberg nördlich von Haslach und der Galgenberg nördlich von Oberstinkenbrunn.

In der Broschüre – zum Herunterladen auf der Homepage des Naturschutzbundes – findet sich eine Karte vom Naturerlebnisweg, der die Blumenberge miteinander verbindet. Die rund 30 Kilometer sind für Fußmärsche und Fahrradtouren geeignet. „Das Naturerlebnis wird durch schöne Ausblicke und idyllische Kellergassen entlang des Weges bereichert“, weiß Glatzle.

Um diese letzten Trockenrasen kümmert sich der Naturschutzbund im Rahmen des Leader-Projektes „Naturschätze im zentralen Weinviertel erhalten, vermitteln und nutzen“. Für die Erhebungen wurde ein Pflegekonzept erstellt, das mit Gemeinden, lokalen Vereinen, Grundbesitzern und Freiwilligen umgesetzt wird.