Alberndorfer sind stolz auf neues FF-Haus. Über 10.000 freiwillige Arbeitsstunden haben Feuerwehr-Mitglieder und Dorfbewohner auf der Baustelle geleistet. Im Juni findet die feierliche Eröffnung statt.

Von Franz Enzmann. Erstellt am 22. Februar 2020 (05:56)
Vor dem FF-Neubau (v.l.): Manfred Baumgartner, Christian Hartmann,
Hermann Seidl und Gernot Weber.

Seit über 30 Jahren wird über den Neubau eines Feuerwehrhauses in Alberndorf diskutiert. Unter der Ära von Altbürgermeister Johann Neubauer (Heimatliste) kam es zu keiner Beschlussfassung im Gemeinderat, dieses Projekt umzusetzen.

Unter der VP-FP-SP-Koalition fällte der Gemeinderat Ende 2016 den Grundsatzbeschluss an der Bahnstraße 1 ein neues Feuerwehrhaus zu errichten. Das Haus sowie die gesamte Liegenschaft im Ausmaß von 3.000 Quadratmetern steht im Eigentum der Gemeinde Alberndorf.

Großes Fest zum 110-jährigen Jubiläum

„Die feierliche Eröffnung findet am 20. und 21. Juni statt. Es wird auch eine Festschrift aufgelegt, da wir heuer unsere Gründung vor 110 Jahren ausgiebig feiern. Es wird ein Zwei-Tages-Fest in unserem Gemeindestadl geben“, erzählt Kommandant Hermann Seidl bei einem Rundgang durch die moderne Stätte.

Die Fahrzeughalle von 210 Quadratmeter bietet ausreichend Platz für die Einsatzfahrzeuge. „Wir haben bis heute bereits mehr als 10.000 freiwillige Arbeitsstunden erbracht“, ist der Kommandant stolz. Zwischen 50 und 60 Feuerwehrmitglieder und Mitbürger haben dieses enorme Leistungspensum in den letzten Jahren erarbeitet.

VP-Bürgermeister Christian Hartmann zeigte sich beeindruckt von der tollen Eigenleistung der Feuerwehr und Bürger und dankte dafür.

„Auch Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner sei gedankt, da sie Landesmittel für die Errichtung des 1,3-Millionen-Baus bereitstellte“, so Hartmann.

„Mich freut es besonders, nach jahrzehntelangen Versprechungen, dass es die aktuelle Gemeindeführung innerhalb kürzester Zeit geschafft hat, das wichtige Bauprojekt umzusetzen“, sagte FP-Vizebürgermeister Manfred Baumgartner.

SP-Gemeinderat Gernot Weber findet den Standort an der Bundesstraße optimal und freut sich ebenfalls über den schnellen Baufortschritt.

Die alte Feuerwehrunterkunft an der Pulkau soll als historisches Gebäude erhalten bleiben, sind sich die Kommunalpolitiker fraktionsübergreifend einig.