Hollabrunner "MusiCouch" feierte Premiere. Ein sympathisches neues Format mit Plauderei und Musik hatte am Freitag im Hollabrunner Café Jordan Premiere.

Von Christian Pfeiffer. Erstellt am 14. September 2020 (13:19)

Eine lange Bank, ein Caféhaustisch, ein bisschen Deko, zwei Musiker beim Plaudern – fertig ist die „MusiCouch“, die am Freitag (11. September) erstmals im Café Jordan stattfand. Markus Hackl, als Gastgeber, hatte Harald Hauser als Premierengast in das Hollabrunner Lokal geladen. Eine gute Wahl, wie sich schnell herausstellte, war Hauser an diesem Abend auf charmante Weise auskunftswillig. 

Chronologisch arbeitete sich Hackl, der seinem Gast viel Freiheit ließ beim Plaudern, an Hausers Biografie ab, die für den kleinen Harald bereits als Dreijähriger mit musikalischer Früherziehung beginnt. Später saß er acht Jahre lang am Keyboard in der Hollabrunner Musikschule, wo er auch lernte, den Bass zu spielen, was Hauser zu dem Bonmot veranlasste: „Einen Bassisten braucht keiner, hat keiner – ist aber wichtig.“


Auf Tour mit Schlagerstar Andreas Gabalier

Während Hausers Präsenzdienst in der Gardemusik studierte er parallel am Konservatorium der Stadt Wien. „Nebenberuflich war ich bei der Garde, hauptberuflich war ich Student“, scherzte der Musiker. Auch die „Comedy-Hirten“ hat er in seiner vielfältigen Laufbahn bereits musikalisch unterstützt. 2015 kam es zu einem lukrativen Zusammentreffen mit Andreas Gabalier, der ihn seitdem immer wieder für seine Touren bucht. „Bei Gabalier sind Konzerte vor 9.000 Leuten ein Club-Gig.“

Musik wurde natürlich auch zwischendurch gemacht. Frei nach dem Motto: „Warum ausgerechnet Musiker? Weil ich nix anderes kann.“ Neben Songs aus der Feder von Hauser und Hackl, war auch STS‘ „Großvater“, "Wind of Changes“ oder – zum Finale – Kurt Ostbahn zu hören. Ein Ziel für die Zukunft verriet Hauser zum Schluss auch noch: „Mit meiner Musik ein Konzert im Wiener Konzerthaus geben. Das wär ein Meilenstein.“