34 Bäume beim Hollabrunner Parkdeck, fast 400 in Wieselsfeld

Erstellt am 18. Juni 2022 | 09:11
Lesezeit: 3 Min
Der Außenbereich des Parkdecks am Hollabrunner Bahnhof wird nun von insgesamt 34 Bäumen und einer artenreichen Hecke geziert. Das Bepflanzungskonzept wurde mit Stadtwerke-Mitarbeiter Stefan Kirchhofer erarbeitet und im Vorfeld mit Anrainern sowie mit den ÖBB, die den Großteil der Kosten übernahmen, abgestimmt.
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„Wir haben bei der Baumauswahl auf Vielfalt geachtet: 17 verschiedene Arten sind eingesetzt worden“, berichtet Grünen-Stadträtin Sabine Fasching. Dabei sei der insekten- und vogelfreundliche Aspekt ebenso beachtet worden wie die Resistenz der Bäume und Sträucher angesichts vermehrter Wetterextreme. Als Ergänzung wurde eine Wildblumenwiese in der neuen Grünanlage angesät.

Von der verantwortlichen Gärtnerei wurde eine Anwuchsgarantie von zwei Jahren zugesichert, wie Fasching berichtet: „Das heißt, beschädigte Pflanzen werden ohne zusätzliche Kosten ausgetauscht. Laut Auskunft der Experten wird momentan noch abgewartet, wie sich die eingesetzten Gehölze entwickeln bzw. regenerieren werden.“

Bäume an Parkdeck-Nordseite nicht möglich

Ursprünglich waren an der Nordseite des Parkdecks weitere Baumpflanzungen geplant, diese konnten jedoch aufgrund unterirdisch verlaufender Leitungen und den damit verbundenen ÖNORM-Regelungen nicht umgesetzt werden. Fasching wolle sich zusammen mit den Stadtwerken um eine Lösung bemühen, damit auch dort eine Biodiversitätsfläche geschaffen werden kann.

Gefördertes Projekt in Wieselsfeld

Baum-Zuwachs gibt es indes auch in Wieselsfeld. Dort musste im Bereich der Reisberg- Kellergasse vor wenigen Monaten direkt neben der B40 ein rund 1.500 m² großes Waldstück geschlägert werden. Das Eschentriebsterben hatte dort gewütet und die Schwarzkiefern waren durch Borkenkäfer und Nadelpilze stark geschädigt und teilweise abgestorben. Die Stadtgemeinde veranlasste bereits im November die Wiederaufforstung mit heimischen Baumarten. 

So wurden nun 150 Eichen, 50 Ahornbäume, 50 Hainbuchen, 80 Vogelkirschen, 30 Linden, 25 Feldahornbäume und verschiedene Sträucher - Gelber und Roter Hartriegel, Gemeiner Schneeball, Wolliger Schneeball, Haselsträucher - gepflanzt.

Die Fläche wurde mit einer Einzäunung für die ersten fünf bis sieben Jahre gegen Verbiss durch Wild geschützt und im Rahmen eines geförderten Waldfondsprojektes abgewickelt.

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