SPÖ-Erasim hakte nach: „Zweites Gleis ab 2028 vorstellbar!“

Ein zweigleisiger Ausbau der Nordwestbahnstrecke zwischen Stockerau und Retz sei ein "Win-win-Situation" für Pendler, Umwelt und Wirtschaft, ist SPÖ-Parlamentarierin Melanie Erasim überzeugt. Die Abgeordnete verkündet nun Neuigkeiten aus dem parlamentarischen Verkehrsausschuss.

Erstellt am 01. Dezember 2021 | 06:53
Lesezeit: 1 Min
New Image
SPÖ-Bezirksvorsitzender Richard Pregler freut sich über die Neuigkeiten, die die rote Nationalratsabgeordnete Melanie Erasim verkündete: Ein zweigleisiger Ausbau der Nordwestbahnstrecke sei ab 2028 vorstellbar.
Foto: SPÖ Hollabrunn

Der Verkehrsausschuss des Nationalrats tagte am Dienstag (30. November). Auf der Tagesordnung: Der ÖBB-Rahmenplan. In diesem wird die Planung des zweigleisigen Ausbaus der Nordwestbahnstrecke zwischen Stockerau und Retz bis 2027 angeführt. 

Melanie Erasim, SPÖ-Nationalratsabgeordnete fürs Weinviertel, wollte von Grünen-Verkehrsministerin Eleonore Gewessler wissen, ab wann der zweigleisige Bahnausbau tatsächlich realisiert werden könnte. „Nach mehrmaligem Nachfragen konnte ich der Ministerin zumindest das Bekenntnis abringen, dass der Ausbau ab 2028 für sie vorstellbar ist“, berichtet die Abgeordnete aus dem Bezirk Mistelbach. 

Bezirks-SPÖ erfreut über Neuigkeiten aus dem Parlament

Das freut den Vorsitzenden der Hollabrunner Bezirks-SPÖ: „Der langjährige Kampf unserer Funktionäre hat sich bezahlt gemacht“, meint Richard Pregler. Dank deren Einsatz sei man nun einen großen Schritt weitergekommen.

„Wenn Ministerin Gewessler den zweigleisigen Ausbau ab 2028 für vorstellbar hält, darf das natürlich nicht heißen, dass dieser erst im Jahr 2040 durchgeführt werden soll“, ergänzt Stefan Hinterberger, stellvertretender Bezirksvorsitzender der Roten. „Wir werden die Ministerin beim Wort nehmen und sie gern auch daran erinnern, damit der dringend notwendige Nordwestbahnausbau nicht in Vergessenheit gerät“, versichert Pregler.

Erasim spricht von "Win-win-Situation" für Pendler, Umwelt und Wirtschaft

Erasim ist von den Vorteilen, die der Ausbau für den Bezirk Hollabrunn bringen wird,  überzeugt: „Die Investition in den besagten Streckenabschnitt ist eine Win-win-Situation für die Pendler, die Umwelt und für die Wirtschaft in der Region.“ Als Tourismussprecherin des sozialdemokratischen Parlamentsklubs denkt sie außerdem an die Stärkung des regionalen Fremdenverkehrs. „Tagestouristen aus dem Wiener Umland interessieren sich sehr für einen Ausflug ins benachbarte Weinviertel“, weiß die Abgeordnete, dass die Region mit ihrer Landschaft sowie den vielfältigen Freizeit- und Kulturangeboten punktet.