Hochwasserschutz: „Orte haben vorgezeigt, wie’s geht“. Die Stadtgemeinde Hollabrunn meldet die Fertigstellung bzw. große Fortschritte bei den Hochwasserschutzprojekten in Oberfellabrunn und Sonnberg.

Erstellt am 29. September 2017 (11:43)
Stadtgemeinde Hollabrunn
Umweltgemeinderat Josef Keck, Vizebürgermeister Alfred Babinsky, Stadtrat Günter Schnötzinger und Ortsvorsteher Thomas Bauer.

Das Projekt in Oberfellabrunn besteht aus einem wasserführenden Weg, der das Oberflächenwasser im Bereich der Fahndorferstraße in ein Retentionsbecken leitet. Von dort wird das Wasser gezielt in den Runzenbach abgeleitet. Somit ist der südliche Bereich der Ortschaft bei Starkregen geschützt.

In Sonnberg wurde bereits ein Teil des Beckens fertiggestellt, ebenso das Auslaufbauwerk und die Ableitung in den Graben. Der obere Teil des Beckens sowie der Zulauf in Richtung Thernerstraße sollen noch im Herbst fertig werden.

Stadtgemeinde Hollabrunn
Vizebürgermeister Alfred Babinsky, Stadtrat Günter Schnötzinger und Ortsvorsteher Thomas Bauer.

Wie bei allen Großprojekten dieser Art, sei es unumgänglich, dass entsprechend Grund zur Verfügung steht. Im Oberfellabrunner Fall konnte die Stadtgemeinde von einer Grundbesitzerin zukaufen, was die Umsetzung erst möglich machte. Ebenso wurde in Sonnberg ein Grundstück erworben.

Den Anrainern, die viele Kompromisse mit der Gemeinde eingegangen seien, gebühre großer Dank. „Ohne die Bereitschaft aus der Bevölkerung sind solche Maßnahmen, die letztlich der gesamten Ortsbevölkerung nützen, nicht möglich“, betont der für den Hochwasserschutz zuständige Stadtrat Günter Schnötzinger.

Es sei nicht immer leicht etwaige Einschränkungen in Kauf nehmen zu müssen, weiß auch Vizebürgermeister Alfred Babinsky: „Oberfellabrunn und Sonnberg haben vorgezeigt, wie’s geht.“

Die beiden Ortsvorsteher Thomas Bauer (Oberfellabrunn) und Roman Heiden (Sonnberg) sind mehr als zufrieden: „Es ist ein großer Schritt in Richtung Sicherheit für die Ortsbevölkerung getan worden.“