Streit um Norikerhof-Besitzer: Dr. Jeckyll & Mr. Hyde?. Von Tierquälerei über gefährliche Drohungen bis hin zu Prügel für Ex-Freundinnen wird in der Gemeinde berichtet.

Von Sandra Frank. Erstellt am 04. Oktober 2018 (07:17)
zVg
Eine NÖN-Leserin übersandte dieses Bild eines abgemagerten und verwahrlosten Hundes, der Andreas Zecha gehört haben soll.

„Das stimmt hinten und vorne nicht, was er da erzählt. Aber ich hab’ auch Jahre gebraucht, um ihn zu durchschauen“, meldet sich ein Mann (Name der Redaktion bekannt) am NÖN-Telefon und spricht über Andreas Zecha. Nachsatz: „Er ist wie Dr. Jekyll und Mr. Hyde“, spricht er von zwei Gesichtern. Auch Andreas Zecha meldete sich bei der NÖN und behauptete, die Pernersdorfer hätten ihn aus dem Ort vertrieben.

„Seine Hunde wurden völlig verwahrlost“

„Er wollte seine beiden Hunde verhungern lassen. Seine Ex-Frauen hat er krankenhausreif geschlagen, einer ist er mit einer Hacke nachgelaufen, seine Ex-Freundin hat er mit dem Messer bedroht“, zählt der Anrufer auf. Außerdem habe Zecha ein Hundehalteverbot, weil er die Tiere gequält hat. „Wie will er da die Pferde ernähren?“, macht sich der Mann Sorgen.

„Seine Hunde wurden völlig verwahrlost, abgemagert und von fremden Leuten versorgt und aufgenommen. Da wäre keine Anzeige zu viel gewesen“, wendet sich eine Leserin an die NÖN und fügt ihrem E-Mail Bilder der Hunde hinzu.

Der Pernersdorfer soll sogar gegen seine eigenen Eltern gewalttätig geworden sein, darum drehten ihm diese den Geldhahn ab. „Er ist krank und gehört behandelt“, so das Fazit des Anrufers.

Auch den Pernersdorfer Bürgermeister Eduard Kosch soll der Ortsbewohner angezeigt haben. Dieser gab im ersten Gespräch mit der NÖN an, dass noch keine Beschwerden über Zecha, seine Wagnerei oder die Tierhaltung an ihn herangetragen wurden.

Jetzt, als sich die negativen Zuschriften häuften, fragte die NÖN erneut nach. Von einer Anzeige gegen seine Person wisse Kosch nichts. Auch von den kolportierten Vorkommnissen, wie Tierquälerei und Attacken gegen seine Mitmenschen sind dem Ortschef nicht zu Ohren gekommen. „Wenn ich das alles gewusst hätte, hätte ich etwas unternommen!“

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