Spendensammlung für die Bebenopfer von Sisak. Vielen Bewohnern im kroatischen Bebengebiet fehlt es am Nötigsten fürs Überleben. Manfred Vaverka, Chefinspektor der Bundespolizei in Schwechat, beheimatet in Retz, bat den Pfarrverband Retz um Unterstützung – und fand diese. Die PfarrCaritas des Pfarrverbands Retz und die Pfarre Haugsdorf helfen gerne und bitten um Sachspenden.

Von Red. Hollabrunn. Erstellt am 28. Januar 2021 (14:40)
Manfred Vaverka, Chefinspektor der Bundespolizei in Schwechat, stieß im Pfarrverband Retz auf offene Ohren.
privat

Ende Dezember wurde die kroatische Region Sisak von schweren Erdbeben mit Toten, Verletzten und erheblicher Zerstörung getroffen. Viele Menschen dort waren nach den verheerenden Kriegsjahren voller Zuversicht für die Zukunft. Und nun hat sie diese Naturkatastrophe erneut vor die Scherben ihrer Existenz gestellt.

Bei der nun im nördlichen Bezirk Hollabrunn initiierten Spendenaktion sind vor allem haltbare Nahrungsmittel, Konserven und Hygieneartikel (Waschpulver, Seife, Haarshampoo, Duschgel, Rasierzeug, Windeln etc.) gefragt. Die Waren können am 5. Februar zwischen 16 und 18 Uhr sowie am 6. Februar von 10 bis 12 Uhr hinter dem Pfarrhof Retz (im Hof) abgegeben werden. 

In der Pfarre Haugsdorf (Laaer Straße 17) werden Spenden am 1. und 2. Februar vormittags sowie am 6. Februar (9 bis 11 Uhr) entgegengenommen. Der Pfarrhof Pfaffendorf steht ebenfalls am 6. Februar von 9 bis 11 Uhr als Abgabeort bereit. Alle Spenden werden von Chefinspektor Vaverka persönlich der Caritas der Diözese Sisak überbracht.

Darüber hinaus wird um finanzielle Hilfe auf das Konto der Stadtpfarre Retz (IBAN: AT85 3271 5000 0000 0992) unter Angabe des Verwendungszwecks „Kroatienhilfe“ gebeten, von wo aus eine gesammelte Überweisung für die Bebenopfer von Sisak erfolgt.

Abgabetermine: 

Pfarrhof Retz: 5. Februar, 16 bis 18 Uhr; 6. Februar, 10 bis 12 Uhr

Pfarre Haugsdorf: 1. und 2. Februar vormittags; 6. Februar, 9 bis 11 Uhr

Pfarrhof Pfaffendorf: 6. Februar, 9 bis 11 Uhr