Arminia-Debatte: Wie findet Kirche zur Jugend?. Die Studentenverbindung Arminia lud zur Diskussion ins Hollabrunner Pfarrzentrum. Das Thema: "Braucht Jugend Kirche – Kirche braucht Jugend“

Von Christoph Reiterer. Erstellt am 12. Juni 2019 (14:42)

Unter dem Titel „Arminia präsentiert: Braucht Jugend Kirche – Kirche braucht Jugend“ wurde auf Einladung der Katholischen österreichische Studentenverbindung Arminia Hollabrunn im Pfarrzentrum St. Ulrich emotional diskutiert. 

Pater Vitus Weichselbauer, Landesverbandsseelsorger des NÖMKV (Mittelschüler-Kartell-Verband), Diakon Johann Wachter, Ausbildungsleiter für Pastorale Berufe sowie Jugend- und Kinderpastoralhelfer Florian Bischel (Junge Kirche) bildeten gemeinsam mit Diskussionsleiter Curt Schmidt das Podium. Unter anderen im Publikum: Hausherr Franz Pfeifer und die stellvertretende Pfarrgemeinderatsvorsitzende Hermine Tribelnig.

Ist Kirche für Jugendliche uncool?

„Es ist ein Thema, das die Kirche immer noch nicht so ganz wahrhaben möchte oder immer wieder nur punktuell angeht“, meint Schmidt. Viele Jugendliche hätten mit der Kirche wenig am Hut. So fragte sich die Runde, ob Jugend und Kirche etwas Gegensätzliches ist; ob die Kirche für Jugendliche uncool ist; ob die Moraltheologie abschreckend ist; oder ob die Kirche machtversessen ist und Jugendliche damit in ihren Freiheiten stört.

„Es bedarf einer großen Anstrengung der Kirche, mit Jugendlichen den Dialog zu finden und ihnen auch die nötige Akzeptanz zu geben“, war einhellig die Meinung der am Podium sitzenden Diskutanten. Es bedürfe aber auch an mehr Jugendpastoralhelfern und an den finanziellen Mittel dafür.

Ein Abend im Zeichen der Jugend klang mit der einen oder anderen hitzig geführten Diskussion unter den Besuchern aus.