63 Acts an zwei Tagen bei Musikfest Grabern. Zehn Bühnen an vier Orten boten dem Publikum eine große Vielfalt an Musikstilen und Künstlern sowie darüber hinaus noch eine angenehm familiäre Atmosphäre.

Von Christian Pfeiffer. Erstellt am 17. September 2019 (14:21)

Das Wetter trug zur prachtvollen Atmosphäre beim Musikfest Grabern das bei, was es konnte, nämlich mit strahlendem Sonnenschein glänzen. Und somit war gute Laune auf beiden Seiten der Bühnen garantiert.

Gleich zehn Locations standen den Musikfans am Samstag und Sonntag zur Verfügung, um insgesamt 63 Acts zu beherbergen. So unterschiedlich wie die Veranstaltungsorte – darunter das Musikheim Schöngrabern, der Pfarrhof in Mittergrabern oder der Stockingerhof in Obergrabern sowie die Festwiese in Ober-Steinabrunn – waren auch die angereisten oder aus der Gegend kommenden Musiker und Bands.

Musikliebhaber waren in allen Locations gut durchmischt

Tango Nuevo vom „Accordion-Saxophon-Project“ gab es da ebenso zu hören wie Samba und Reggae von „Batala Boom“. „Distance Projects“ Trance und Ambient Pop zogen vor allem junges Publikum an, aber nicht nur. Was beim Besuch der verschiedensten Locations auffiel, war, dass sich so gut wie überall Alt und Jung sowie Fans und Interessierte durchmischten.

Jungen Gästen wurde an fünf Stationen ein Kinderprogramm geboten, das von der Bastelstube über Kreativecken bis hin zum Gestalten von Schoko-Lollipops reichte. Besonderen Anklang fand Florian Graf, der an beiden Tagen seine „Flokus Pokus“-Zaubershow zeigte.

Gelungenes Fest mit einem Wermutstropfen

Viele zufriedene Gesichter hinterlassen den Eindruck einer gelungenen Veranstaltung, deren organisatorischer und logistischer Aufwand gigantisch ist. Einziger Wermutstropfen ist das dezentrale Konzept des Musikfests, bedeutet es doch für Interessierte, die sich einen Überblick verschaffen wollen, dass sie so manche Kilometer zwischen den Veranstaltungsorten zurücklegen müssen