Landjugend baute Aussichtswarte wieder auf. 130 Stunden setzte man dafür ein. „Das hat unseren Teamgeist gestärkt“, so Obmann Wurst.

Erstellt am 01. Dezember 2017 (05:56)
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Auf der Warte (v.l.): Clemens Krimmel, Christian Wallig, Obmann-Stellvertreter Matthias Kellner, Obmann Reinhard Wurst, Jugendgemeinderat Michael Neubauer, Bürgermeister Manfred Marihart, Johannes Marihart, Patrick Panzenböck und Roman Wagner.

Zwei Statiker stellten unabhängig voneinander fest: Die Aussichtswarte am Heidberg hat schwere Mängel. Sie wurde gesperrt und abgetragen. Die Landjugend hat sich zum Wiederaufbau bereit erklärt.

Am Ende noch eine Sitzgarnitur gesponsert

Obmann Reinhard Wurst hat seine Mitglieder dafür zusammengetrommelt – auch, um für die landesweite Landjugend-Aktion „Tat.Ort Jugend“ Einsatz zu zeigen. Die elf Burschen verwirklichten in fast 130 ehrenamtlichen Stunden ein attraktives Ausflugsziel für Pulkau. Die Plattform fand bereits bei Touristen, die die vorbeiführenden Wanderwege nutzen, regen Anklang. Das berichtet Wurst.

„Der Großteil der Beteiligten ist handwerklich begabt“, schildert er. „Und unser Jugendgemeinderat kennt sich perfekt bei Tischlerarbeiten aus.“ Michael Neubauer ist im familieneigenen Sägewerk, das auch Züge einer Tischlerei aufweist, tätig. „Am Ende hat die Landjugend noch eine Sitzgarnitur gesponsert, damit die Plattform nicht so leer ausschaut.“

Im Team gestaltete sich die Terminfindung etwas schwierig, da Landwirte dabei sind und auch der Kirtag im August organisiert wurde. „Aber das Projekt stärkte ganz sicher unsere Gemeinschaft und unseren Teamgeist“, ist Wurst überzeugt.