31-Jähriger traktierte Ex-Frau mit Tritten. In Pulkau (Bezirk Hollabrunn) hat am Montagabend ein 31-Jähriger nach Polizeiangaben seine Ex-Frau (33) mit Tritten traktiert und mit dem Umbringen bedroht. Zwei Kinder mussten die Tat mitansehen.

Von Redaktion, APA. Update am 27. November 2018 (14:13)
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UPDATE: Opfer stationär aufgenommen

Das Opfer der Attacke erlitt Polizeiangaben zufolge Prellungen, Abschürfungen, Hämatome und eine leichte Schnittwunde am Hals. Die 33-Jährige wurde in einem niederösterreichischen Landesklinikum stationär aufgenommen.

Der beschuldigte 31-Jährige aus dem Bezirk Hollabrunn soll seine Ex-Frau in einem Telefonat wüst beschimpft haben, ehe er in ihrer Wohnung in Pulkau auftauchte. Bei den Zeugen der Tathandlung im Alter von sieben und zehn Jahren handelt es sich um die gemeinsamen Kinder des früheren Paares

Wir hatten berichtet:

In Pulkau (Bezirk Hollabrunn) hat am Montagabend ein 31-Jähriger nach Polizeiangaben seine Ex-Frau (33) mit Tritten traktiert und mit dem Umbringen bedroht. Zwei Kinder mussten die Tat mitansehen. Der Beschuldigte stellte sich, nachdem er zuvor geflüchtet war, und ließ sich widerstandslos festnehmen. Die Staatsanwaltschaft Korneuburg hat die Einlieferung des Mannes in die Justizanstalt angeordnet.

Die 33-Jährige wurde laut Polizeisprecher Johann Baumschlager schwer misshandelt, nachdem sie die Tür zu ihrer Wohnung geöffnet hatte. Der Ex-Mann habe ihr demnach mit Arbeitsschuhen, die mit Stahlkappen versehen sind, Tritte ins Gesicht, gegen den Rumpf und in den Rücken versetzt. Weiters habe er den Kopf des Opfers gegen einen Heizkörper und den Boden geschlagen. "Ich bring Dich um", habe der Beschuldigte dabei gedroht. Mit einem Stanley-Messer habe er die Frau zudem am Hals verletzt.

Der neue Lebensgefährte des Opfers war Baumschlager zufolge nicht imstande, den 31-Jährigen aufzuhalten. Das sei erst mithilfe eines Nachbarn gelungen. Der Beschuldigte ergriff daraufhin mit seinem Auto die Flucht, kehrte jedoch zum Tatort zurück, nachdem ihm Einsatzfahrzeuge der Polizei mit Blaulicht entgegengekommen waren.

Zwei Kinder im Alter von sieben und zehn Jahren wurden ebenfalls Zeugen der Attacke. Sie mussten laut Polizei von einem Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes betreut werden.