Pulkau feierte seinen neuen Kindergarten. Stadtchef Leo Ramharter lobte das besondere Talent seiner Vizebürgermeisterin Christina Ruisinger, die stets den Überblick beim Bau des neuen Kindergartens hatte.

Von Franz Enzmann. Erstellt am 14. September 2021 (19:57)

Es sei wahrlich ein Feiertag, der für die Zukunft der Stadt enorm wichtig sei, sagte Pulkaus Bürgermeister Leo Ramharter, als sich zahlreiche Ehrengäste einfanden, um die Eröffnung des neuen Kindergartens in der 1.500-Einwohner-Gemeinde zu feiern. Vizebürgermeisterin Christina Ruisinger umriss das von Land NÖ und EU geförderte 2,3-Millionen-Euro-Projekt und dankte allen Mitwirkenden, die die Realisierung ermöglichten. Auch die Tagesbetreuungsstätte werde sehr gut angenommen.

800 Quadratmeter umfasst das neue Gebäude, rund 4.000 Quadratmeter Gartenfläche stehen den Kindern zur Verfügung. Ramharter dankte der Erzdiözese Wien für die Verhandlungen auf Augenhöhe und Wohnbaugenossenschaftsdirektor Manfred Damberger (WAV) dafür, dass dieser die Gelegenheit nutzte, gleich nebenan eine Reihenhausanlage zu errichten. „Dass alles funktioniert, koordiniert ist und um einen Überblick über das Ganze zu haben, bedarf es eines besonderen Talents. Dieses besitzt unsere Vizebürgermeisterin“, streute der Bürgermeister Rosen.

Kinder halfen bei Segnung und Eröffnung

Stadtpfarrer Jerome Ciceu segnete mit den Sprösslingen den Kindergarten in spielerischer Weise. Landtagspräsident Karl Wilfing interviewte die Kindergartenkinder, fragte sie nach ihren Wünschen und eröffnete mit ihrer Unterstützung schließlich die Anlage.

Ein Ensemble der Trachtenkapelle & Teeny Band sorgte für den musikalischen Rahmen und erhielt für die Uraufführung vom „Pulkautal-Lied“ ebenso viel Applaus wie das Team rund um Kindergartenleiterin Sandra Schleinzer-Rock, das mit den Kindern für lustige Darbietungen sorgte. Für Speis und Trank war der umsichtige Elternverein zuständig.

Das Fest ließen sich übrigens auch Bezirkshauptmann Andreas Strobl, Altbürgermeister und Ehrenbürger Manfred Marihart, Retzbachs Bürgermeister Manfred Nigl und der Retzer Vizebürgermeister Stefan Lang nicht entgehen.