Kindergarten ist in seiner Bauweise vorbildlich

Erstellt am 25. Juni 2022 | 04:47
Lesezeit: 2 Min
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Eine „Vorbild-Plakette“ für den Pulkauer Kindergarten (v.l.): Vizebürgermeisterin Christina Ruisinger, Bürgermeister Leo Ramharter und eNu-Regionsleiterin Regina Engelbrecht.
Foto: eNu
Engagement im Sinne der Energiewende wird im Kindergarten Pulkau mit einer Plakette sichtbar gemacht.
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Rund 30 Prozent des österreichischen Endenergieverbrauchs werden für die Beheizung und Kühlung von Gebäuden verbraucht. Auf Initiative von LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf werden daher besonders gut gebaute sowie sanierte Gebäude mit der Plakette „Ausgezeichnet gebaut in NÖ“ bepreist. Der neue Landeskindergarten in Pulkau ist eines davon.

„Die Plakette kennzeichnet Gemeindegebäude wie auch Ein- und Zweifamilienhäuser, die entweder energiesparend und klimaschonend erbaut oder thermisch saniert wurden“, erläutert Herbert Greisberger, Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur des Landes NÖ (eNu). Weitere Hausbesitzer sollen zum Nachahmen animiert werden. Zu den Mindestkriterien gehören bei Einfamilienhäusern eine Energiekennzahl von maximal 30 kWh/m²a beim Neubau und maximal 100 kWh/m²a bei Sanierungen sowie ein ökologisches Heizsystem.

Dach als Lebensraum für Pflanzen und Tiere

Gemeindegebäude müssen ebenso einem Kriterienkatalog entsprechen. Beim Neubau des barrierefreien Kindergartens in Pulkau wurde auf ein gesundes Innenraumklima geachtet. Das begrünte Dach vermindert die Überhitzung in den Innenräumen und bietet Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Beheizt und gekühlt wird der dreigruppige Kindergarten mit angeschlossener Tagesbetreuungseinrichtung mittels Wärmepumpe mit Tiefenbohrung und Bauteilaktivierung in Form einer Fußbodenheizung.

LED-Beleuchtung im gesamten Gebäude und im Außenbereich sowie außenliegende Beschattung der Fenster machen das in Holzbauweise errichtete Gebäude rundum energieeffizient. Davor stehen Fahrradabstellplätze für große und kleine Radfahrer zur Verfügung.

„Als Stadtgemeinde möchten wir mit gutem Vorbild vorangehen. Beim Bau des Kindergartens haben wir ganz bewusst auf die Energieeffizienz geachtet, um langfristig Betriebskosten zu sparen und einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten“, berichten Bürgermeister Leo Ramharter und Vizebürgermeisterin Christina Ruisinger.

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