Vom Baggern bis zur Drehleiter-Fahrt. Wirtschaftsbund und Rohrendorf bereiteten aktivitätenreiche Erlebnistage vor.

Von Karin Widhalm. Erstellt am 30. August 2016 (12:31)

„Action“ war beim Ferienspiel zuletzt wieder angesagt: Der Wirtschaftsbund ließ sich dafür einiges einfallen. Die Kinder stapelten mit einem Seil gesichert Kisten auf, auf die sie kletterten. Das verlangte Courage ab. Christoph Schneider zeigte, wie man mit dem Bagger Erde schaufelt. Der Recyclingplatz seines Familienbetriebs wurde dafür genutzt.

Die Holzverarbeitungsfirma Neubauer hatte vis-à-vis Stationen vorbereitet: Die Kinder durften mit Holz arbeiten – und hatten selbst Ideen: So errichteten sie ein Riesen-Domino-Spiel oder bauten eine Burg: alles mit Holz. Johannes Neubauer senior und junior führten gruppenweise durch ihren Betrieb.

Ein breites Angebot an Spielen

Das Abschlussfest war erst am Samstag: Organisatorin Christina Ruisinger war begeistert von den Rohrendorfern, die prompt bei den Stationen mithalfen. Gummistiefel-Weitwerfen, Dosenschießen und vieles mehr gehörten dazu. Wie viele Atemschutzgeräte sind im Kleinlöschfahrzeug? Reinhard Schneider führte einen Wissenstest durch – und erhielt oft die richtige Antwort. Zur Belohnung durfte man Wasser versprühen – und erhielt selbst eine Abkühlung.

Der Bobby-Car-Parcours war ein Highlight für die Kleinen. Die Schminkstation wurde schnell gestürmt und die ganz Mutigen fuhren mit der Drehleiter in luftige Höh’. „Wir haben unser Haus gesehen!“, war die Freude groß. Die Kinder bemalten zudem ein meterlanges Plakat zum 20-jährigen Jubiläum des Ferienspiels, das an Gründerin Martina Ramharter übergeben wurde.