Hollabrunn

Erstellt am 14. März 2019, 16:23

von Sandra Frank

Eckhardt: "Streithanslpolitik der Stadtführung". Stadt-SPÖ trauert um die Open-Air Location im Sommer. Stadtrat Scharinger bezweifelt, dass geplantes Pumptrackprojekt für die Jugend den Verlust des "Hütterls" aufwiegen wird.

SP-Stadtparteiobmann Friedrich Dechant und Klubsprecher Alexander Eckhardt werden die Open-Air Location am Strudelteich vermissen.  |  SPÖ

"Eine traurige Nachricht für die Hollabrunner Jugendlichen und Junggebliebenen. Die Streithanslpolitik der Hollabrunner Stadtführung mit Pächtern und Vereinen hat in der Causa Hütterl ihren traurigen Höhepunkt erreicht", kommentiert SPÖ-Klubobmann Alexander Eckhardt das endgültige Aus für das „Hütterl am Teich“.

„Bis am Strudelteich wieder gefeiert werden kann, fließt noch viel Wasser die Donau runter", zweifelt Eckhardt daran, dass es jemand schaffen wird, in Seifrieds Fußstapfen zu treten. "Hannes ist ein beliebten und engagierter Gastronom." Ob die Pläne, ein neues Hütterl zu errichten nach der  nächsten Gemeinderatswahl überhaupt noch bestehen, bezweifelt der Klubobmann ebenfalls. 

Scharinger: "Wir haben als einzige gegen die Kündigung des Pachtvertrags gestimmt!"

„Der Einsatz von Hannes Seifried und seinem Team, nicht nur am Hütterl, sondern auch am Eislaufplatz und im Freibad, war vorbildhaft", spricht auch Stadtparteiobmann Friedrich Dechant davon, dass man dem Gastronomen die Freude an seiner Arbeit angesehen hat. "So viel Engagement in so einer harten Branche findet man selten", wünscht Dechant dem scheidenden Hütterlwirten alles Gute für seine zukünftigen Projekte. 

Bürgerlisten-Stadtrat Wolfgang Scharinger beobachtet den "großen Katzenjammer" um das Aus der Institution am Strudelteich genau. "Die Mandatare der Liste Scharinger waren die einzigen, die konkret dagegen gestimmt haben, dass die Gemeinde der Familie Seifried den Pachtvertrag kündigt. Mehr sag' ich dazu nicht ..." Das geplante Pumptrackprojekt, eine neue Freizeiteinrichtung für Mountainbiker, Skater und Boarder, werde den Verlust des Hütterls nicht aufwiegen, meint der Stadtrat.