VP-Hogl zu Unterhosen-Affäre: „Miese Art!“. Empört zeigt sich ÖVP-Bezirksparteichef Richard Hogl über die SPÖ-Vorwürfe gegen seinen Retz Bürgermeisterkollegen Helmut Koch. „Das ist eine gemeine Unterstellung, eine gemeine Besudelungskampagne nach Marke Silberstein und zeigt das wahre Gesicht der SPÖ“, poltert er.

Von Christoph Reiterer. Erstellt am 19. Juli 2019 (15:12)
Archiv/Enzmann
ÖVP-Bezirksparteichef Richard Hogl poltert: „Das ist eine gemeine Besudelungskampagne nach Marke Silberstein!“

Er selbst habe mit Koch telefoniert. Die Geschichte sei erstunken und erlogen. Die Direktorin, die bei dem Gespräch dabei war, konnte den Vorfall nicht bestätigen. „Das ist eine miese Art und etwas, das auch einem Richard Hogl immer wieder widerfährt, dass aus jeder Mücke ein Elefant gemacht wird“, sagt Hogl im NÖN-Gespräch. Als Beispiel führt er ein unwahres Gerücht an, dass derzeit in seiner Heimatgemeinde Wullersdorf gestreut werde: Weil er eine Frist versäumt habe, werde das Abfallsammelzentrum zugesperrt und die Wullersdorfer müssen künftig nach Dürnleis fahren.

Außerdem wollen seine politischen Widersacher ein Bild schüren, dass er in der Gemeinde nicht präsent sei, keine Zeit für seine Gemeindeaufgaben habe und überfordert sei, ärgert sich der Bezirksparteichef. „So viel am Gemeindeamt wie ich war noch kein Bürgermeister in Wullersdorf. Das heißt aber nicht, dass meine Vorgänger keine gute Arbeit gemacht haben.“

Ähnlich ergehe es nun jedenfalls Helmut Koch, ist Hogl überzeugt: „Er ist als Bürgermeister sehr anerkannt. Das stört die SPÖ und sie will ihm schaden.“

"Frauen setzen sich gegen sexistisches Verhalten zur Wehr und das ist gut so", teilte indes SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Brunner am Freitag in einer Aussendung mit. "Es erfordert viel Mut, dieses Verhalten öffentlich zu machen. Es ist inakzeptabel, dass Elisabeth Germann nun auch noch angegriffen wird und ihr die Glaubwürdigkeit abgesprochen wird", sagte Brunner, die unter dem Hinweis "Trust women" zu Frauensolidarität aufrief.