Eine Tonne für Erdbebenopfer in Kroatien . Der Pfarrverband Retz, die Pfarre Haugsdorf sowie das Kommissariat Schwechat sammelten eine Tonne Lebensmittel und Hygieneartikel für die Erdbebenopfer von Sisak. Chefinspektor Manfred Vaverka, ein gebürtiger Retzer, brachte die Lieferung nach Kroatien.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 23. Februar 2021 (08:29)

Auf Initiative von Chefinspektor Manfred Vaverka (Polizei Schwechat) konnte eine erfolgreiche Spendenaktion für die Erdbebenopfer von Sisak (Kroatien) bewerkstelligt werden. Der gebürtige Retzer Vaverka überbrachte Mitte Februar rund eine Tonne haltbare Lebensmittel und Hygieneartikel, die im Pfarrverband Retz, in der Pfarre Haugsdorf sowie im Kommissariat Schwechat gesammelt worden waren.

In Sisak standen neben der hauptverantwortlichen Schwester Gabriele viele junge Helfer für die Entladung bereit und so konnte nach kurzer Kaffeepause gleich wieder die Heimreise angetreten werden. Vaverka zeigte sich überglücklich, dass der Hilferuf aus Kroatien in seiner Heimat so großes Echo fand. Zudem steuerte die Firma Inzersdorfer vorzügliche Konserven bei und das Himberger Transportunternehmen Mucho stellte den Transporter kostenlos zur Verfügung.

„Nachbarschaftshilfe selbst über Staatsgrenzen hinweg war sogar jetzt in Corona-Zeiten völlig problemlos und ich bin allen, die mitgeholfen haben, von Herzen dankbar“, resümierte der von 900 Nonstop-Kilometern müde, aber zufriedene Chefinspektor.