Projekt „klimagrün“ stellte Orte ohne Pestizide vor. Expertin zeigte Möglichkeiten klimaangepasster Pflege.

Von Red. Hollabrunn. Erstellt am 07. April 2019 (04:36)
„Natur im Garten“
Sind „klimagrün“ unterwegs: Josef Daniel (Gemeinde Meiseldorf), Bürgermeister Leopold Winkelhofer (Burgschleinitz-Kühnring), Vizebürgermeister Karl Frühwirth (Maissau), Martina Liehl-Rainer (Natur im Garten), Obmann Franz Göd (Kleinregion Manhartsberg, Sigmundsherberg), Bürgermeister Christian Krottendorfer (Röschitz), Martina Petrová (Přírodní zahrada),Bürgermeister Martin Gudenus (Hohenwarth-Mühlbach).

Im Rahmen des grenzüberschreitenden Projekts „Klimagrün“ fand vergangene Woche in Röschitz der Praxistag „Wege und Beläge pestizidfrei pflegen“ für Wald- und Weinviertler Gemeinden statt. Ein Fokus wurde auf naturnahe Friedhöfe gelegt.

So können etwa Friedhöfe bei entsprechender Pflege und Gestaltung zu Lebensraum für Vögel, Fledermäuse, Insekten und Eidechsen werden. Auch Menschen halten sich dort gerne auf, wenn der Friedhof eine schattige Bank zum Ausruhen oder einen Trinkbrunnen bietet, erläuterte „Natur im Garten“-Regionalberaterin Martina Liehl-Rainer. „Durch klimaangepasste und naturnahe Bepflanzung, ökologische Pflege und neue Ideen lassen sich Friedhöfe in Orte der Begegnung und Artenvielfalt verwandeln.“

Es wurden zukunftsfähige Gestaltungen aufgezeigt. Naturnahe Begräbnisstätten, wie etwa Waldfriedhöfe, seien im Kommen. Vielen Friedhöfen mangle es an Bäumen und Sträuchern, weshalb es dort im Sommer oft sehr heiß ist.

Organisiert wurde das Treffen von der Initiative „Natur im Garten“ in Kooperation mit der Gemeinde Röschitz, der Kleinregion Manhartsberg und dem Verein Přírodní zahrada.