Kleinbrauerei bereitet erstes Bio-Biertrebernmehl auf. Die Brauküche 35, die Brauerei in Schalladorf, erweitert ihre Produktpalette, aber nicht um einen weiteren Gerstensaft, sondern um Mehl.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 28. September 2019 (12:14)
riz up
Jörg Gartler, Kathrin Erlebach mit ihrem riz up Berater Gerhard Supper

Ende 2016 gründeten Jörg Gartler und Kathrin Erlebach ihre Brauchküche 35 KG in Schalladorf. Jetzt wollen sie ihr Portfolio mit einem innovativen Produkt erweitern. 

Jährlich werden in der Brauerei fast sechs Tonnen Bio-Malz für die Herstellung von Bier eingesetzt. Der Großteil des eingesetzten Malzes wird in Form von Bio-Malztreber aus dem Prozess ausgeschieden. „Um dieses hochwertige Abfallprodukt vor der Bio-Tonne zu bewahren, wird aktuell ein Großteil davon von Privatpersonen als Viehfutter verwendet“, schildert Gartler.

„Wir wollen nun den Biertreber-Abfall zu Bio-Biertrebernmehl aufbereiten und als eigenes hochwertiges Lebensmittel vermarkten.“ Ganz nach dem Motto: „Heute brau ich, morgen back ich!“

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Jörg Gartler, Kathrin Erlebach mit ihrem riz up Berater Gerhard Supper

Die ersten Testprodukte sind bereits hergestellt und ausprobiert, nun geht es an die Weiterentwicklung. Für diese innovative Geschäftsidee wurde die Brauküche 35 beim riz up Genius 2019 mit einer Nominierung in der Kategire „Geniale UnterehmerInnen“ belohnt.

Dazu gratuliert auch Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav: „Innovationen entstehen oft auch direkt aus der Unternehmenspraxis heraus.“