Erstellt am 01. März 2017, 04:19

von Christoph Reiterer

„Pro Franz-Josefs-Bahn“: Vermittler ist zurück. Gerald Hohenbichler fürchtet, dass Region mit Einzelmaßnahmen abgespeist werden soll.

Gerald Hohenbichler will wieder vermitteln und hält eine Bauzeit bis maximal 2030 für realistisch.  |  NOEN, privat

In der Vorwoche haben die Grünen ihrer Forderung nach einem raschen Ausbau der Franz-Josefs-Bahn Ausdruck verliehen. Den geplanten Antrag im NÖ Landtag konnten sie mangels Unterstützung jedoch nicht einbringen. Lediglich die Freiheitlichen und der parteilose Walter Naderer zogen mit. Dafür gibt Gerald Hohenbichler mit der Initiative „Pro Franz-Josefs-Bahn“ nun ein Comeback.

„Es gibt noch zu viel zu tun“, begründet er seinen „Rücktritt vom Rücktritt“. Viele hätten ihn gebeten, weiterzumachen. „Derzeit diskutiert man auf vielen Ebenen, welche Maßnahmen zum Ausbau der Franz-Josefs-Bahn möglich sind. Diese Diskussionen hat es aber auch schon früher gegeben – Ergebnisse und Taten blieben aber aus.“

Hohenbichler will vermitteln. Es gehe um eine lange überfällige Investition in einer bisher benachteiligten Region; um eine Investition in die Zukunft. Der Schwerpunkt der geforderten Ausbaumaßnahmen betrifft rund 115 Kilometer zwischen Absdorf und Gmünd. Infrastrukturmaßnahmen in angrenzenden Regionen hätten vergleichsweise nicht mehr Geld verschlungen.

In einer Umfrage auf hollabrunn.NÖN.at waren übrigens 81,6 Prozent der Community für einen raschen Ausbau der Strecke.