Schulsanierung bleibt heißes Polit-Eisen. Nach jahrelangen Planungen soll die Sanierung der Neuen Mittelschule Ravelsbach jetzt auf alle Fälle durchgeführt werden. Das bestätigte Ravelsbachs Bürgermeister Walter Schmid neuerlich in einem Gespräch mit der NÖN.

Von Günter Rapp. Erstellt am 26. Februar 2018 (09:06)
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Der im hinteren Teil des Ravelsbacher Schulhauses gelegene Turnsaal muss dringend generalsaniert werden.

Wie berichtet, gibt es immer wieder Diskussionen, ob eine Sanierung des Ravelsbacher Schulhauses überhaupt sinnvoll erscheint und nicht eine Übernahme der Schüler aus dem Schulsprengel Ravelsbach, Hohenwarth-Mühlbach und Maissau in Ziersdorf kostengünstiger wäre. „Die Sanierung unseres Schulhauses ist fix“, betont Bürgermeister und Schulausschussobmann Walter Schmid. „Baubeginn sollte Ende 2018 sein, wenn alle Förderungen feststehen und die tatsächlichen Kosten auf dem Tisch liegen.“ Der Schulsprengel müsse jetzt endlich aktiv werden.

Maissaus NEOS-Gemeinderätin Ulrike Vojtisek-Stuntner kritisierte indes das Fehlen von Sanierungskosten für die Neue Mittelschule Ravelsbach im Maissauer Gemeindebudget. „Da kommen erhebliche Kosten auf uns zu.“ Für Maissaus ÖVP-Bürgermeister Josef Klepp ist noch nichts fix. „Die Genehmigung des Landes für die Sanierung ist noch offen, es steht alles im Raum.“ Es werde in diesem Zusammenhang noch Diskussionen und Gespräche geben müssen.

SPÖ-Gemeinderat Heinz Fischer spricht von „Horrorkosten für die Schulsanierung“. Fischer weist auch darauf hin, dass für jene 21 Kinder, die in Ravelsbach die NMS besuchen, 47.426 Euro an jährlicher Schulumlage bezahlt werden. Die übrigen Schüler besuchen die NMS in Gars am Kamp.