Grüne fordern Torpedo für Kaisers Bahn. „Geduld am Ende!“ Umsetzung der Pläne für Franz-Josefs-Bahn sei jetzt fällig.

Erstellt am 22. Februar 2017 (04:02)
NOEN, Martin Kalchhauser
Die Bahn sei konkurrenzlos schnell und günstiger als der Pkw, meint auch Elfriede Hofmann, hier im Kreise von Waldviertler Parteikollegen.

„Es ist Zeit, die Bahn aus Kaisers Zeiten in eine moderne Zukunft zu torpedieren!“ So formulierten die Klubobfrau der Grünen im Landtag, Helga Krismer, und ihre Verkehrssprecherin Amrita Enzinger die Forderung, die Pläne für den Ausbau der Franz-Josefs-Bahn endlich umzusetzen.

„Bahnfahren ist trendy“

„Bahnfahren ist trendy, Maissau könnte mit seiner Katastralgemeinde Limberg an Attraktivität gewinnen“, meinte die Sprecherin der Grünen im Bezirk Hollabrunn, Elfriede Hofmann, nach der Grünen-Pressekonferenz in Eggenburg.

Man sei mit der Geduld am Ende, der politische Wille zur Umsetzung der 2016 präsentierten Maßnahmen fehle. Im Forderungspaket: „Schrittweise, aber in flottem Tempo“ (Krismer) müssten ein zweigleisiger Ausbau zwischen Absdorf und Gmünd, ein Stundentakt, gute Anbindungen (Buslinien) und zusätzliche Nachtzüge kommen.

Die Grünen suchen den Schulterschluss mit ÖVP (Landesrat Karl Wilfing) und SPÖ (Minister Jörg Leichtfried) und wollen am 23.2. einen Bürgerantrag (Voting: noe.gruene.at) im Landtag einbringen. „Da kann auch die ÖVP zeigen, wie sie zu den eigenen Plänen für diese Bahnlinie steht“, meint Krismer.

Umfrage beendet

  • Franz-Josefs-Bahn: Ist der Ausbau dringend?