Seefeld weiter in roter Hand. Weiterhin sind nur SPÖ und ÖVP vertreten, FPÖ und Liste haben kein Mandat erreicht.

Von Romana Schuler. Erstellt am 29. Januar 2020 (03:56)
Bürgermeister Peter Frühberger freut sich, dass die SPÖ die Mehrheit gehalten hat.
NOEN

Mit großer Spannung wurde das Wahlergebnis in Seefeld und Kadolz erwartet. Vier Listen warben um Wählerstimmen für die Gemeinderatswahl: SPÖ, ÖVP, FPÖ und LISK. Peter Frühberger (SPÖ), der nach dem plötzlichen Ausscheiden von Langzeitbürgermeister Johann Jungmayer (SPÖ) seit acht Monaten als Bürgermeister fungiert, hat sich somit erstmals als Spitzenkandidat einer Gemeindewahl gestellt.

Mit dem Ergebnis ist Frühberger nun sehr zufrieden: „Wir haben die Mehrheit mit 9 Mandaten behalten können. Das war unser Ziel und ist gleichzeitig eine Bestätigung unserer bisherigen Gemeindearbeit.“

Für die ÖVP hat Fritz Weirosta ein zusätzliches Mandat erkämpft.
NOEN

Fritz Weirosta und sein ÖVP-Team hatten gehofft, dass die SPÖ durch das Kandidieren von vier Listen ihre Mehrheit nicht mehr halten würde. Diese Hoffnung hat sich nicht erfüllt. Trotzdem kann sich die ÖVP über das Plus eines Mandats freuen und hat jetzt 6 Sitze im Gemeinderat. „Wir werden weiterhin unsere Anliegen für die Bürger vorantreiben“, so Weirosta.

FPÖ und Liste sind über Ergebnis enttäuscht

FPÖ-Kandidat Josef Gastner konnte kein Mandat erreichen.
NOEN

Die FPÖ mit Spitzenkandidat Josef Gastner hat es nicht in den Gemeinderat geschafft. „Ich warte jetzt einmal ab und werde mich später entscheiden, ob ich weitermachen will.“ Ihm liege die Sicherheit der medizinischen Versorgung und die Jugend besonders am Herzen.

Robert Wagner bedauert, dass er es mit seiner Liste nicht geschafft hat.
NOEN

Listenchef Robert Wagner (LISK) bedauert, dass er nicht in den Gemeinderat einziehen kann. „Es war eine sehr kurzfristige Entscheidung, dass ich mit einer parteilosen Liste kandidiere.“ Er denke aber bereits an die Wahl 2025.

Wer von den nominierten Kandidaten der Wahlsieger in den Gemeinderat einziehen wird, will man bei der SPÖ am Freitag entscheiden. Ebenso will sich die ÖVP mit der Entscheidung noch Zeit lassen. Fix seien Karl Bauer, Beatrix Gehring und Wolfgang Strobl, der an achter Stelle der ÖVP-Liste gereiht war. „Mit 95 Vorzugsstimmen wird er sicher in den Gemeinderat einziehen“, sagt Weirosta.

Damit steht Strobl gleich hinter Weirosta selbst, der 99 Vorzugsstimmen für sich verbuchen konnte. Bürgermeister Peter Frühberger hat mit 235 die meisten erhalten.

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