Wie ein Filmteam Gelassenheit entdeckte. Bertl Göttl zeigt Freitagabend (16. November) in „Heimatleuchten“ verborgene Schätze der Region, darunter die Kellergasse in Hadres.

Von Karin Widhalm. Erstellt am 16. November 2018 (12:03)

ServusTV-Moderator Bertl Göttl ließ sich mit Entdeckerfreude auf das Weinviertel ein, wie er bei der Vorpremiere im Nonseum in Herrnbaumgarten (Bezirk Mistelbach) offenbarte. Erste Station seiner Reise für die Sendung „Heimatleuchten“, die am 16. November (20.15 Uhr) ausgestrahlt wird, ist Hadres (Bezirk Hollabrunn).

Komarek und NÖN-Mitarbeiter Enzmann als Gesprächspartner

Autor Alfred Komarek erzählt, wie er das Wesen „Kellergasse“ erst begreifen lernen musste. Die Gelassenheit des Weinviertels zelebrieren indes Edi Himmelbauer, Herbert Krautwurm, Engelbert Reischl oder auch NÖN-Mitarbeiter Franz Enzmann, der seinen Hund Argo mitbrachte.

Wie gastfreundlich das Pulkautal ist, lernte das Filmteam schon während seiner Erkundungstour kennen: Die Filmschaffenden trafen bei ihrer Fahrt durch die Kellergasse Hadres auf die Tennisrunde, die Manfred Kasper (ebenfalls im Film zu sehen) zu einer Grillfeier am Kleinhäuslerplatz vor seinem Keller eingeladen hatte. Produktionsleiterin Brigitte Erhart (Degn Film GmbH) und ihre Kollegen erlebten, dass zur Gemütlichkeit ein Spritzer gehört.

Auf dem Waffenrad unterwegs: Weinlese, Zuckermühle und mehr

Göttl erkundet mit einem Waffenrad die verborgenen Schätze des Weinviertels, trifft auf das Winzerpaar Josef und Anita Regner und dessen drei Söhne in Traunfeld bei der Lese, lässt sich von Hubert Schöfberger im von Eichen geprägten Hochleithenwald bei Wolkersdorf die alte Tradition der Brennholzlizitation erklären, taucht mit Alfons und Verena Piatti im Schloss Loosdorf sowie mit Friedrich und Doris Zucker in ihrer historischen Zuckermühle in Wilfersdorf in die Geschichte ein und lässt sich von Friedl Umschaid durch das Kellerlabyrinth in Herrnbaumgarten führen.

Dort bildet das Nonseum den Schlusspunkt der Sendung. Fritz Gall hat Erfindungen zusammengetragen, die unsinnig und grenzgenial zugleich sind. Jimmy Schlager und das Frauenkompott gewähren mit ihren musikalischen Darbietungen Einblick in die Weinviertler Seele, oft ist die „Fiata Musi“ mit Franz Schönauer (Jetzelsdorf) und Harald Brauneis (Hollabrunn) zu hören. Sehenswert!