Skaterpark hat Priorität bei Hollabrunner Jugend. Von Jänner bis März haben die Grünen eine Online-Umfrage unter Hollabrunns Jugendlichen durchgeführt. 66 Antworten trafen ein. „Im Zentrum stand die Frage nach den Freizeitmöglichkeiten in Hollabrunn“, berichtet Klubobmann Georg Ecker und meint: „Da ist noch viel Luft nach oben. Die Jugendlichen geben dem bestehenden Angebot im Median vier von zehn Punkten.“

Von Red. Hollabrunn. Erstellt am 03. April 2020 (12:01)
Moritz Cermak und Christoph Valdhaus von den Hollabrunner Grünen lancierten die Online-Umfrage.
Die Grünen

Vor allem der Skaterpark sei den Jugendlichen, die an der Umfrage teilnahmen, ein Anliegen, erklärt Moritz Cermak, Jungaktivist der Hollabrunner Grünen. Der von der Stadtgemeinde forcierte Pumptrack sei nur ein einziges Mal genannt worden. „Die Priorität liegt eindeutig bei der Erneuerung des Skaterparks“, schlussfolgert Ecker. Das solle die Stadtgemeinde bei der Umsetzung nach der Coronakrise berücksichtigen. 

Hoch im Kurs stand auch die langjährige Forderung nach einem Kino und mehr Lokalen (Bars, Pubs, Discos, Clubs). „Über den bestehenden Filmabend in der Alten Hofmühle hinausgehend könnte hier auch ein Event für Jugendliche zumindest für ein paar Abende ein zusätzliches Angebot sein, schlagen die Grünen vor. Ideen wie ein Boulderblock, eine Bühne für junge Musiker oder ein öffentlich zugänglicher Basketballplatz sollten ebenfalls aufgegriffen werden, meint Ecker: „Der neue Schulcampus könnte Platz für einige Vorschläge bieten.“

Abgefragt wurde außerdem die Meinung der Jugendlichen zu Klimaschutz und öffentlichen Verkehr. 56 gaben der Wichtigkeit des Einsatzes der Gemeinde für mehr Klimaschutz zumindest acht von zehn Punkten. Grünen-Mitglied Christoph Valdhaus betont den Handlungsbedarf und hofft, dass Hollabrunn hier eine Vorreiterrolle einnehmen werde.

Größter Wunsch im Bereich des öffentlichen Verkehrs sind mehr Spätzüge von Wien. Die Waldviertelautobahn lehnen die Jugendlichen, die an der Umfrage teilnahmen, mit großer Mehrheit ab.