247 Bäume in fünf Jahren . Die Göllersdorfer Roten haben versprochen, dass sie pro Vorzugsstimme je einen Baum im Gemeindegebiet pflanzen werden. "Jetzt gibt's etliches zu tun!", freut sich Stefan Hinterberger auf diese Aufgabe.

Von Sandra Frank. Erstellt am 09. Februar 2020 (14:06)
SPÖ-Vorsitzender Stefan Hinterberger und sein Team wollen gemeinsam mit den Bürgern Bäume in der Marktgemeinde pflanzen.
SPÖ Göllersdorf

247 – das ist die Anzahl der persönlichen Vorzugsstimmen, die die Kandidaten der Göllersdorfer SPÖ erhalten haben. Ebensoviele Bäume werden die Sozialdemokraten in den nächsten fünf Jahren im Gemeindegebiet setzen.

Auch wenn die Stimmung am Wahltag zunächst etwas getrübt war – die SPÖ wollte die Absolute der ÖVP brechen und Mandate dazu gewinnen –, ist jetzt die Freude groß: „Nachdem unsere Kandidaten 247 Vorzugsstimmen erhalten, gibt’s etliches zu tun“, sagt Vorsitzender Stefan Hinterberger.

Die SPÖ konnte wie berichtet ihre fünf Mandate halten. Und nach der Analyse der Ergebnisse zeigte sich: „Unser Ziel, die absolute Mehrheit der ÖVP zu brechen, haben wir nur um 18 Stimmen versäumt.“ Mit dem Plus von 2,7 Prozent konnten die Göllersdorfer immerhin das beste SPÖ-Ergebnis im Bezirk einfahren.

Ab April werden Bäume gepflanzt

Jetzt geht es daran, das Wahl-Versprechen – für jede Vorzugsstimme einen Baum zu pflanzen – umzusetzen. Wann geht’s los? „Je nach Wetter wird es im April bereits die ersten Bäume für unsere Bürger geben“, sagt Hinterberger. Die SPÖ will keine kleinen Setzlinge einpflanzen, sondern kleine Bäume, die bereits einen halben Meter hoch sind.

Die Bäume, die entweder Bürger oder die Sozialdemokraten selbst setzen werden, werden die Roten von einer Gärtnerei aus dem Bezirk oder bei den NÖ Landesforsten in Ottenstein bestellen. Wo genau die Bäume hinkommen, wird in Rücksprache mit den Bürgern und den Ortsvorstehern entschieden.

„Wir kämpfen für mehr Klarheit & Transparenz“

„Natürlich werden wir uns in der nächsten Gemeinderats-Periode nicht nur mit Bäumen beschäftigen“, ergänzt Hinterberger lachend. „Ob Rathaus, Verkehr, Klima oder im Bereich leistbares Wohnen gibt es sehr viel zu tun“, kündigt der SPÖ-Vorsitzende an. Denn der Zugewinn bestätige das Team in seinem Kurs. „Wir kämpfen weiterhin für mehr Klarheit und Transparenz in unserer Gemeinde und sagen Freunderlwirtschaft den Kampf an.“